Mittwoch, 18. September 2019

2 Südtiroler Bischöfe bei Bischofskonferenz

Erstmals haben mit Ivo Muser und dem am Sonntag geweihten Michele Tomasi in diesen Tagen 2 Südtiroler Bischöfe an der Bischofskonferenz der nordostitalienischen Diözesen teil. Für Tomasi, den neuen Oberhirten von Treviso, war es der erste „offizielle“ Auftritt als Bischof nach seiner Weihe am vergangenen Samstag.

Gruppenbild der nordostitalienischen Bischöfe mit Bischof Muser und Bischof Tomasi. Vorne in der Bildmitte der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz CEI, Kardinal Bassetti. - Foto: Diözese Bozen-Brixen
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Gruppenbild der nordostitalienischen Bischöfe mit Bischof Muser und Bischof Tomasi. Vorne in der Bildmitte der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz CEI, Kardinal Bassetti. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Die Bischöfe der 15 Diözesen Nordostitaliens treffen sich regelmäßig im Rahmen der nordostitalienischen Bischofskonferenz CET (Conferenza Episcopale Triveneto) und hatten dieses Mal beim Treffen in Zelarino bei Venedig die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit dem Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz CEI (Conferenza Episcopale Italiana), Kardinal Gualtiero Bassetti. 

Kardinal Bassetti und die Bischöfe sprachen ausführlich über aktuelle Themen und Fragestellungen, vor allem über die Herausforderung, den christlichen Glauben in einem radikal veränderten Kontext zu vermitteln. Um den Glauben in diesem neuen Umfeld verkünden zu können, seien neue Formen der Verkündigung notwendig, Bildungs- und Ausbildungsangebote müssen geschaffen werden und eine Diskussion über die Situation und Aufgaben von Geistlichen und Laien zu führen. 

Bischof Michele Tomasi, der am vergangenen Samstag in Brixen geweiht worden war, (STOL hat berichtet) nahm zum ersten Mal an der Bischofskonferenz teil, die gleichzeitig auch sein erster offizieller Auftritt als Bischof von Treviso war.

stol

stol