Dienstag, 31. Oktober 2017

20 Jahre unibz: yesterday – oggi – zukünftig

Am Montag wurde das 20. Akademische Jahr an der Freien Universität Bozen eröffnet. Festredner Professor Konrad Bergmeister, Präsident der Freien Universität Bozen, ging in seiner Rede „20 Jahre unibz: yesterday – oggi – zukünftig“ auf die Rolle der Universität in der Bildungslandschaft Südtirols ein.

Am Montag wurde das 20. Akademische Jahr an der Freien Universität Bozen eröffnet. - Foto: unibz
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Am Montag wurde das 20. Akademische Jahr an der Freien Universität Bozen eröffnet. - Foto: unibz

Erreicht wurden in seiner 7-jährigen Präsidentschaft Kooperationen mit 130 Partneruniversitäten in 40 Ländern, das akademische Fixpersonal wurde von 103 auf 129 gesteigert, 35 Studienprogramme eingerichtet und internationale Rankings von THE bis Censis stellen der 20-jährigen Universität ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

„Diesbezüglich war es mir wichtig, die Forschungstätigkeit zu stärken und an jeder Fakultät 3 bis 5 Forschungsschwerpunkte zu definieren“, so Präsident Prof. Konrad Bergmeister. „Die Bewertung der Forschung auf nationaler Ebene durch das ANVUR lassen auf ein gutes Niveau mit Aussichten auf Exzellenzen in einzelnen Bereichen schließen.“

Konrad Bergmeister blickt auf seine 7-jährige Präsidentschaft zurück. - Foto: unibz

Mehrsprachigkeit muss nicht gelehrt, sondern gelebt werden

Mit Blick auf die Erfolgseigenschaft der unibz, der Dreisprachigkeit, hob der Universitätspräsident noch hervor: „Eine positive Haltung zur Mehrsprachigkeit  kann nicht gelehrt, sondern muss gelebt werden. Mit der Sprache verständigen sich die Menschen, mit dem Wissen schaffen wir Inhalte und können - mit Sprache und Wissen - Grenzen, auch die eigenen Grenzen, übersteigen.“

Für Rektor Professor Paolo Lugli war es nach dem Jänner 2017 seine zweite Eröffnung eines akademischen Jahres: „Ich habe vieles vor, da die Universität eine konsolidierte Basis aufweist und wir nun mit Projekten wie dem Fablab, unseren Labors im NOI Technologiepark, dem neuen Zentrum für Pflanzengesundheit mit der Laimburg, Forschunsgkooperationen mit der Eurac Research und Visionen wie dem mit Unternehmen umzusetzenden Projekt „Deep Learning“ eine Reihe spannender Projekte auf dem Programm haben.

Wir möchten neue Talente anziehen, Südtiroler zurückholen und durch die „dual career“ auch ihren Ehepartnern die Möglichkeit bieten, wieder in Südtirol Fuß zu fassen.“

Für Rektor Professor Paolo Lugli war es nach dem Jänner 2017 seine zweite Eröffnung eines akademischen Jahres. - Foto: unibz

Landeshauptmann Arno Kompatscher, der die Kompetenzen Forschung und Universität zu seinen persönlichen Agenden zählt, blickte in seiner Rede voller Optimismus auf die bisherige Entwicklung und die Zukunft der Freien Universität Bozen.

Dreisprachigkeit eine der stärksten Eigenschaften

Studierendenvertreter Nicola Pifferi unterstrich, dass er zur Gründung der Universität ein Jahr alt war: „Wir Jugendliche wollen daran glauben, dass es keine Grenzen und keine sprachlichen Unterschiede mehr gibt. An der unibz ist die Dreisprachigkeit eine der stärksten Eigenschaften – jede Vorlesung, jede Klausur, jeder Aperitif lässt uns unsere kulturelle Vielfalt ausleben. Wir fühlen uns als europäische Bürger und bedanken uns bei unserer Universität für diese Möglichkeit.“

Geschenke als Dankeschön

Als Dankeschön für seine Präsidentschaft überreichte Rektor Professor Lugli an Professor Konrad Bergmeister ein Bild mit Eindrücken der sieben Jahre an der unibz, einen Wein der Schule Happacherhof, die an den Veranstaltungen zu 20 Jahre unibz teilgenommen hatte, und einen Kugelschreiber, den die Firma Montblanc für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.

Initiiert hatte das Geschenk von Montblanc dott. Giorgio Vigliada, der zu den Promotoren der Universitätsgründung zählt und welcher der Vereinigung „Freunde der Universität“ vorsteht.

Festlich umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von einem Saxophon-Quartett des Konservatoriums Monteverdi unter der Leitung von Prof. Pepito Ros.

stol

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