Donnerstag, 5. Mai 2022

28 Prozent mehr Fälle von Pädophilie und Kinderpornografie

Pädophilie sei eine ständige Bedrohung für die Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen, die sich heute nicht nur in der realen Welt, sondern auch online ausbreitet. Dies betont der Leiter der Post- und Kommunikationspolizei Trentino-Südtirol, Alberto di Cuffa. Heute ist der Tag gegen Pädophilie und Kinderpornografie.

Die Zahl von Pädophilie und Kinderpornografie in Trentino-Südtirol ist stark angestiegen. - Foto: © shutterstock

Die Post- und Kommunikationspolizei bekräftigt in einer Aussendung ihr Engagement, um die jungen Opfer eines abscheulichen und schändlichen Verbrechens zu schützen. Die vergangenen 2 Jahre hätten die Digitalisierung beschleunigt, sagt Cuffa. Kinder und Jugendliche hätten noch öfter als zuvor das Internet und Social Media benutzt. Diese virtuelle Welt habe aber auch ihre dunkle Seite.

97 Fälle im Jahr 2021 in Trentino-Südtirol

In der Tat bestätige sich erneut ein besorgniserregender Trend, wonach Pädophilie selbst für die Kleinsten zu einer unmittelbaren Gefahr werde: „Der Anstieg der Zahl der Kinder, die in Fälle von Kinderpornografie und Grooming verwickelt sind, ist im Jahr 2021 um 28 Prozent gegenüber 2020 gestiegen.“

Dies beweise, dass soziale Netzwerke, Videospiele und Messaging zwar eine große Chance für das Erwachsenwerden sein könnten, gleichzeitig aber auch eine große Gefahr, der man größte Aufmerksamkeit schenken müsse, sagt Cuffa.

Kriminelle, die das Internet nutzen, um ihre abartigen Fantasien zu verstecken und zu befriedigen, wüssten, wie eng die Beziehung zwischen jungen Opfern und technischen Geräten sei.

stol

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