Sonntag, 03. Januar 2016

39 Tote: Die traurige Bilanz des Bergjahres 2015

Es ist die Schattenseite einer überaus sonnigen und warmen Zeit: Nicht weniger als 39 Menschen mussten im Jahr 2015 in Südtirols Höhen ihr Leben lassen. Als Ursachen für die vielen Unfälle gelten Unachtsamkeit, Pech und nicht zuletzt die Wetterkapriolen.

Sie sind Faszination und tödliche Gefahr zugleich: Allein 2015 mussten 39 Menschen in Südtirols Bergen das Leben lassen.
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Sie sind Faszination und tödliche Gefahr zugleich: Allein 2015 mussten 39 Menschen in Südtirols Bergen das Leben lassen. - Foto: © shutterstock

Solange es die Wetterverhältnisse zulassen, zieht es Bergfreunde und Wanderer gerne in die Höhen. Doch gerade dort lauert dann oft die Gefahr und die geliebten Bergen können zum Verhängnis werden.

Diese traurige Tatsache beweist auch die Bilanz des Bergjahres 2015 in Südtirol, im dem nicht weniger als 39 Menschen ihr Leben verloren. 

Als Gründe für diese ungewöhliche Häufung an tödlichen Umfällen gelten zum einen Pech und Unachtsamkeit, zum anderen aber auch die geänderten Wetterverhältnisse, was Ernst Winkler, der Landesleiter des Bergrettungsdienstes im AVS bestätigt. "Die Freizeitgestaltung hat sich insgesamt geändert: Hat man früher im Winter sozusagen mal 'eine Ruhe gegeben', so ist man nun das ganze Jahr über am Berg unterwegs. Die statistische Häufung von Unglücken ist nur eine logische Folge", so Winkler.

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Mehr zur traurigen Bilanz des Südtiroler Bergjahres 2015 lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett"

stol