Montag, 01. Oktober 2018

400 Pfleger auf Sprung in den Ruhestand

Wenn am Montag an der Landesfachhochschule für Gesundheit, „Claudiana“, das akademische Jahr beginnt, dann werden erstmals 160 Studienplätze statt der bisherigen 120 für Krankenpfleger zur Verfügung stehen. Aber sie werden kaum reichen, um die nahende Pensionierungswelle aufzufangen. „Denn in den nächsten 5 Jahren gehen 400 Krankenpfleger in Pension“, sagt Marianne Siller, Pflegedirektorin des Sanitätsbetriebs.

Im Sanitätsbetrieb sind derzeit 3700 Krankenpfleger beschäftigt.
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Im Sanitätsbetrieb sind derzeit 3700 Krankenpfleger beschäftigt. - Foto: © shutterstock

Zur besseren Übersicht: Im Sanitätsbetrieb sind derzeit 3700 Krankenpfleger beschäftigt. 400 anstehende Pensionierungen „sind viel und eine große Herausforderung. Und die Anzahl junger Leute, die nachkommen, ist eben nicht mehr so hoch wie bei den Babyboomer-Jahrgängen“, sagt Siller.

Aber damit nicht genug: Denn abgesehen von den Pensionierungen gelte es, pro Jahr für 80 bis 100 Krankenpflegerinnen einen Mutterschaftsersatz zu finden. „Und in der Zeit danach kommen viele nur mehr in Teilzeit zurück. Überhaupt liegt die Teilzeit-Quote unter Krankenpflegerinnen bei 40 Prozent. Aber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf macht auch einen Teil der Attraktivität des Arbeitgebers Sanitätsbetrieb aus“, führt Siller aus.

D/lu

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol