Montag, 12. März 2018

71-Jähriger bastelt sich „Gratta e Vinci“-Gewinnerlos selbst

Die Finanzwache von Trient hat am Montag einen versuchten Betrug aufgedeckt: Ein 71-Jähriger hatte sich in Pergine Valsugana sein „Gratta e Vinci“-Rubbellos selbst zusammengeklebt und versucht, eine Million Euro damit zu gewinnen.

Ein 71-Jähriger hatte sich in Pergine Valsugana sein „Gratta e Vinci“-Rubbellos selbst zusammengeklebt und versucht, eine Million Euro damit zu gewinnen.
Ein 71-Jähriger hatte sich in Pergine Valsugana sein „Gratta e Vinci“-Rubbellos selbst zusammengeklebt und versucht, eine Million Euro damit zu gewinnen. - Foto: © D

Der 71-jährige Serbe Z.D., der in Pergine Valsugana lebt, hatte in Mülleimern von verschiedenen Tabaktrafiken entsorgte Rubbellose gesammelt und eigenhändig zu 2 Gewinnerlosen zu jeweils 500.000 Euro zusammengeklebt. Die gefälschten Lose gehörten der Serie „Nuovo Maxi Miliardario“ von „Gratta  e Vinci“ an.

Als er die Geldsumme an einem Bankschalter in Pergine Valsugana einfordern wollte, und die Abschabungen der Rubbellose durch versehentliches Zerreißen entschuldigte, wurde der Beamte misstrauisch.

Die Masche des 71-Jährigen flog auf: Er wurde von der Staatsanwaltschaft von Trient wegen versuchten schweren Betruges zu einer Geldstrafe von 6.300 Euro verurteilt.

stol  

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