Freitag, 28. August 2015

71 Tote in Lastwagen in Burgenland: Vier Kinder

Bei der Flüchtlingstragödie in Österreich sind 71 Menschen ums Leben gekommen.

Der burgenländische Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) während einer Pressekonferenz zum Flüchtlingsdrama auf der A4 mit 71 Toten in Eisenstadt.
Der burgenländische Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) während einer Pressekonferenz zum Flüchtlingsdrama auf der A4 mit 71 Toten in Eisenstadt. - Foto: © APA/EPA

Das teilte der Polizeichef des Burgenlandes, Hans Peter Dokozil, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit. Zudem seien in Ungarn drei mutmaßliche Schlepper festgenommen worden. Sie befänden sich in Haft.

Unter den am Donnerstag in einem Lastwagen gefundenen Opfer waren demnach 59 Männer, 8 Frauen und 4 Kinder, darunter auch ein etwa einjähriges Mädchen. Möglicherweise habe es sich um Flüchtlinge aus Syrien gehandelt, hieß es.

Weit mehr Tote als befürchtet

Die Behörden hatten am Donnerstag einen verlassenen 7,5 Tonnen schweren Lkw im Autobahnabschnitt bei Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) 50 Kilometer südöstlich von Wien entdeckt. Im Laderaum befanden sich die Leichen. Die Ermittler waren zunächst von bis zu 50 Toten ausgegangen.

dpa

stol