Narongsak Osottanakorn, Chef des Krisenstabs, wollte sich zu den jüngsten Bergungen zunächst nicht äußern und verwies auf eine Pressekonferenz, die noch am Montagabend stattfinden sollte.Die Rettungsmission war am Montagvormittag wieder aufgenommen worden. (STOL hat berichtet) Am Sonntag hatten Spezialtaucher 4 Jungen aus der teilweise überfluteten Höhle im Norden Thailands gerettet. Kinder fragten nach ReisDen vier Burschen, die am Sonntag nach mehr als zwei Wochen aus einer Höhle in Nordthailand gerettet und in ein Krankenhaus gebracht wurden, geht es gut. Das sagte der Leiter des Rettungsteams, Narongsak Osottanakorn, am Montag. Sie seien hungrig und hätten im Spital nach gebratenem Reis gefragt.Die Jugendlichen befinden sich im Chiang Rai Prachanukroh Hospital, ungefähr 40 Kilometer von der Tham-Luang-Höhle entfernt. Untergebracht wurden sie in einem abgeschirmten Bereich. Wer von den Mitgliedern des zwölfköpfigen Jugend-Fußballteams bereits gerettet wurde, gaben die Behörden nicht bekannt – nicht einmal die Eltern wissen Bescheid.Andere Sorgen in Zusammenhang mit der mühsamen Bergungsaktion machen sich offenbar die Mitschüler der Kinder und Jugendlichen im Alter von elf bis 16 Jahren. „Sie sollen sich (...) beeilen, denn wir haben sehr viele Hausaufgaben“, wurde der 15-Jährige Pansa Sompienjai zitiert. Die 12 Mitglieder einer Jugend-Fußballmannschaft und ihr Betreuer waren seit dem 23. Juni in der weitläufigen Höhle eingeschlossen und wurden erst nach tagelanger Suche von Tauchern in einer Felskammer entdeckt.Musk wollte mit Mini-U-Boot helfenUnternehmer Elon Musk hat den Höhlenrettern in Thailand viel Erfolg für ihre riskante Rettungsaktion gewünscht. Nachdem bekannt wurde, dass Taucher die eingeschlossenen Buben am Sonntag aus der Höhle holen sollen, twitterte Musk, er wünsche dem „extrem fähigen Taucherteam“ alles Gute. Wegen des Monsunregens sei der Einsatz nun vernünftig.Zuvor hatte es wohl Gespräche mit dem Tech-Milliardär gegeben, dass sein Unternehmen bei der Rettungsaktion mit einem Mini-U-Boot helfen könne. Am Freitag hatte der 47-Jährige angekündigt, Ingenieure seiner Unternehmen SpaceX und The Boring Company seien auf dem Weg nach Thailand. Zudem gebe es Überlegungen, ein U-Boot in Kindergröße zu bauen. Seine Techniker würden dafür etwa acht Stunden brauchen. Mit dem Taucheinsatz dürfte sich dieses Projekt überholt haben.dpa