Montag, 16. September 2019

80.000 japanische Haushalte ohne Strom

Fast 80.000 Haushalte sind eine Woche nach dem Taifun „Faxai“ in Japan immer noch ohne Strom.

Die Folgen des Sturms „Faxai“ sind in Tokio immer noch zu spüren.
Die Folgen des Sturms „Faxai“ sind in Tokio immer noch zu spüren. - Foto: © shutterstock

In Chiba südöstlich der Hauptstadt Tokio seien rund 78.700 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, so ein Sprecher des Energieunternehmens Tepco am Montag. Eine vollständige Wiederherstellung der Versorgung vor Ende September sei angesichts der umfangreichen Sturmschäden unwahrscheinlich.

Überdies waren rund 16.700 Haushalte von der Wasserversorgung abgeschnitten, weil mehreren Aufbereitungsanlagen der Strom fehlte, wie ein örtlicher Behördenvertreter mitteilte. Mit Unterstützung des Militärs wurden Wassertankwagen in die betroffenen Gebiete geschickt. Anhaltend starker Regen hinderte die Aufräumarbeiten und sorgte immer wieder für neue Evakuierungsaufforderungen.

„Faxai“ war am Montag vergangener Woche mit Rekordwindstärken auf die Region Tokio getroffen und hatte Stromleitungen niedergerissen und die Regierung veranlasst, zehntausende Bewohner zum Verlassen ihrer Häuser aufzufordern.

Durch den Sturm kamen 2 Menschen ums Leben, mindestens 3 ältere Personen starben später an Hitzschlägen, da die Temperaturen in den vom Taifun betroffenen Gebieten auf über 35 Grad Celsius gestiegen waren.
Die nationale Wetterbehörde gab am Montag erneut Warnungen vor Starkregen in Chiba heraus. Diese könnten die Aufräumarbeiten weiter verzögern.

apa/afp

stol