Freitag, 16. Februar 2018

A22: Erweiterungen und Lärmschutzwände

Die Autobahngesellschaft hat am Freitagvormittag die Arbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Raststätte Eisack Ost genehmigt. Die Raststätte befindet sich an der Nordspur der Brennerautobahn zwischen den Mautstellen Bozen Nord und Klausen im Gemeindegebiet von Kastelruth. Fortgeführt wird indes die Umsetzung des Lärmschutzplanes der A22

Das Projekt für die Raststätte Eisack Ost sieht die völlige Neugestaltung des Gebäudes mit einer Erweiterung der Gaststätte durch einen neuen Panoramabereich im ersten Stock vor. - Foto: A22
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Das Projekt für die Raststätte Eisack Ost sieht die völlige Neugestaltung des Gebäudes mit einer Erweiterung der Gaststätte durch einen neuen Panoramabereich im ersten Stock vor. - Foto: A22

Erneuerung und Erweiterung der Raststätte Eisack Ost

“Das Projekt – so der Geschäftsführer Walter Pardatscher – sieht die völlige Neugestaltung des Gebäudes mit einer Erweiterung der Gaststätte durch einen neuen Panoramabereich im ersten Stock vor. Dadurch soll das landschaftliche Umfeld der Raststätte zur Geltung kommen.„

Die Serviceräume für Technik, Küche, Lager usw. werden erneuert, der Shopbereich und die Toiletten modernisiert und die Überdachung für die Zapfsäulen neu gebaut.

Das Gebäude, das ein Verbindungselement zwischen der alpinen Landschaft und der Autobahninfrastruktur darstellen soll, wird von außen mit einer Aluminiumbeschichtung eingehüllt. Diese setzt sich an den senkrechten Wänden und am Dach fort und gibt dem Bau ein modernes und innovatives Erscheinungsbild.

Foto: A22

Die neue Raststätte hat eine Oberfläche von etwa 400 Quadratmeter im Erdgeschoss und 160 Quadratmeter im ersten Stock und wird dank großer Glasfronten mit dem Außenbereich verschmelzen. Gleichzeitig wird die Energieeffizienz garantiert. Die Raststätte soll als KlimaHaus A zertifiziert werden.

Lärmschutzwände

Fortgeführt wird indes die Umsetzung des Lärmschutzplanes der A22: Dieser sieht eine kontinuierliche Überwachung der insgesamt 314km langen Strecke vom Brenner bis nach Modena vor, um die Abschnitte mit der größten Lärmbelästigung zu ermitteln.

Der Vollzugsausschuss der Autobahn hat beschlossen, eine neue Lärmschutzwand entlang der Nordspur zum Schutz der Siedlungen in der Nähe der Mautstelle Bozen Süd zu errichten.

Die 4,80 Meter hohe und 384 Meter lange Schutzwand – so der Technische General Direktor Carlo Costa – soll die Lärmbelästigung im betroffenen Gebiet bekämpfen und für eine beträchtliche Reduzierung um durchschnittlich fast 12 dB(A) sorgen. Die Wand ist dabei so berechnet worden, dass die Wirkung der Lärmabsorption für einen längeren Zeitraum garantiert werden kann – auch in Hinblick auf eine Zunahme des Verkehrs. Dafür wurden die Daten bis zum Jahr 2036 projiziert.  

Die Lärmschutzwand wird aus Stahl und transparenten Platten errichtet: Dadurch kann sie schnell aufgebaut werden, sodass die Baustelle nur für kurze Zeit die Fahrbahn besetzt und der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird.

stol

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