Am 1. Weihnachtstag war Karl Höller zu einer Skitour nach Schnals aufgebrochen und ist nicht wieder zurückgekehrt. Er kam bei einem Lawinenabgang an der Lagaunspitze ums Leben <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/grosse-trauer-um-karl-hoeller" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr zu diesem tragischen Unglück).</a><h3> „Meine Seele ist stille in dir“</h3>Am Samstag wurde Karl Höller nun zu Grabe getragen: Ein schier endloser Trauerzug begleitete den Verstorbenen auf seinem letzten Weg. „Meine Seele ist stille in dir“, sang der Kirchenchor Mölten. <BR /><BR />Ganz in sich gekehrt waren die Trauernden – in Gedanken bei einem lieben Menschen, der eine große Lücke hinterlässt: in der Familie, in der Dorfgemeinschaft und darüber hinaus. <h3> „Wir verstehen nicht, warum Karl dieses Schicksal traf“</h3>„Alles hat seine Stunde, alles Geschehen unter dem Himmel“, sagte Pater Peter Gschnitzer in seiner Predigt. Es gebe die Zeit zum Klagen und die Zeit zum Tanzen, die Zeit zum Reden und die Zeit zum Schweigen. Dies jetzt sei die Zeit zum Schweigen. <BR /><BR />„Wir schweigen, weil wir vieles nicht verstehen. Wir verstehen nicht, warum Karl dieses Schicksal traf.“