Dienstag, 24. Mai 2016

Absturz der Egyptair: Ermittler gehen von Bombe aus

Die geborgenen Körperteile von Insassen der abgestürzten Egyptair-Maschine deuten Ermittlern zufolge auf eine Explosion an Bord hin.

Das ägyptische Militär sucht unter anderem mit Unterstützung Frankreichs weiterhin vor der Küste Ägyptens nach Wrackteilen.
Das ägyptische Militär sucht unter anderem mit Unterstützung Frankreichs weiterhin vor der Küste Ägyptens nach Wrackteilen. - Foto: © APA/AFP

Diese Hinweise ergäben sich aus den ersten forensischen Untersuchungen, wie es aus der ägyptischen Untersuchungskommission am Dienstag in Kairo hieß.

Demnach wurden bisher nur kleine Körperteile gefunden, die keine vom Aufprall auf das Wasser oder später verursachten Verletzungen aufweisen. Dies deute darauf hin, dass das Flugzeug in der Luft auseinander gerissen sei, erklärten Quellen innerhalb der Untersuchungskommission.

Ursache bisher unklar

Die Egyptair-Flug MS804 war am frühen Donnerstagmorgen mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache ist bisher unklar. Zuletzt hatte es geheißen, dass an Bord des Flugzeuges unmittelbar vor dem Absturz ein Rauchalarm ausgelöst wurde.

Bisher wurden die für die Aufklärung der Absturzursache wichtigen Flugschreiber und Stimmenrekorder nicht gefunden.

apa/dpa

stol