Samstag, 24. November 2018

Ahrntal: Keine zentrale Einrichtung für traumatisierte Asylwerber

Im Ahrntal kam die Idee auf, eine Unterkunft für traumatisierte Asylwerber einzurichten. Wie das Tagblatt „Dolomiten“ berichtet, spreche sich der Gemeindeausschuss jedoch gegen eine solche zentrale Einrichtung aus.

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Archivbild - Foto: © APA

Seit von privater Seite die Idee vorgebracht wurde, in St. Peter eine Unterkunft für traumatisierte Asylwerber einzurichten, werde er andauernd von besorgten Bürgern nach dem Stand der Dinge gefragt, sagt Ahrntals Bürgermeister Helmut Klammer. 

Die Gemeinde, so unterstreicht Klammer, sei nie offiziell über das Projekt informiert worden. Der Ahrntaler Gemeindeausschuss spreche sich gegen eine zentrale Einrichtung für traumatisierte Asylwerber aus. Als Gründe dafür werden unter anderem aufgelistet, dass das Gebäude in St. Peter für unbewohnbar erklärt ist, dass es abgelegen in einer Wohnzone liegt, sowie, dass eine derartige Unterkunft nur geführt werden könne, wenn sie zentral in der Nähe zu weiteren Einrichtungen liegt.  

D/mt

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol