Vorzuweisen waren bei der Prüfung neben Grundkenntnissen über die vorkommenden Fischarten auch Wissen über allgemeine und spezielle Fischkunde. Auskunft geben mussten die Kandidaten zudem über Gesetzeskunde sowie über Geräte, Köder und Angeldisziplinen, Verhaltungsnormen des Fischers beim Angeln und nicht zuletzt über Naturschutz und Umwelt.97 Teilnehmer hatten im Vorfeld das Angebot einer Schulung im Artenschutzzentrum Schenna angenommen, wo sie den waidgerechten Umgang mit lebenden Fischen erlernten.Warum eine Fischerprüfung?Fischer, erläutert Grund, wollen Fische fangen und verwerten. Im Sinne des Tierschutzes ist es wichtig, dafür über die notwendigen Sachkenntnisse zu verfügen. Die Fischerprüfung wird bei den Interessensgruppen, den Fischereiverbänden wie in Natur- und Umweltschutzkreisen durchaus positiv aufgenommen, unterstreicht er.Der Termin für die nächste Fischerprüfung im kommenden Jahr steht bereits fest: es ist wieder die letzte Woche im Oktober 2019.lpa