Die Flughafenbetriebsgesellschaft hatte bereits Mitte August eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft übergeben.Der Angestellte soll mit manipulierten Eingangsrechnungen von am Flughafen tätigen EDV-Firmen Geld auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Weil die Beträge tatsächlich geleisteten Arbeiten gegenüberstanden, sei der Betrug zunächst nicht aufgefallen. Der Beschuldigte hat laut Falch als Schadenswiedergutmachung dem Flughafen Pfandrechte auf in seinem Besitz stehende Liegenschaften eingeräumt.Hausinterne Kontrollen hätten die Unregelmäßigkeiten in der EDV-Abteilung aufgedeckt. Nachdem sich diese Unregelmäßigkeiten bestätigt hätten, wurde besagter Mitarbeiter fristlos entlassen. Die exakte Schadenshöhe wollte Falch vorerst nicht beziffern. Diese werde erst nach Abschluss der Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft feststehen. Der Unterschlagungsverdacht war Ende Juli medial bekanntgeworden.apa