<a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schwere-unwetter-uebergehender-bach-verwuestet-ganz-seis" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Bereits im Sommer 2021 war der Bach über die Ufer getreten und durch Seis geflossen.</a> Er hinterließ eine Spur der Verwüstung. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/unwetter-wueten-im-schlerngebiet" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Diesmal brauch er wieder aus seinem Bett aus,</a> flutete die Straße und setzte Keller unter Wasser. Auch die Zufahrt zu einigen Höfen und zum Hotel „Bad Ratzes“ ist unterbrochen.<BR /><BR />Warum, so fragen sich in Seis und darüber hinaus viele, wurde nicht rechtzeitig eingegriffen?<BR /><BR /> <video-jw video-id="NedIEt6b"></video-jw> <BR /><BR />Fabio De Polo, Direktor des Amts für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd, erklärt: „Das Projekt zur Sicherung des Frötschbachs steht und sollte im Oktober umgesetzt werden. Leider hat uns das Unwetter von letzter Nacht überrascht.“ Innerhalb eines Monats sollen die Arbeiten nun gemacht werden: „Wir werden 800.000 Euro investieren.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="807065_image" /></div> <BR /><BR />Das Problem der Engstelle bei der Talstation der Umlaufbahn sei ohne größere Schwierigkeiten zu beheben: „Dort gibt es – sehr nahe beieinander 2 Brücken. Dazwischen liegt eine Schwelle in der Bachsohle. Kommt viel Wasser, tritt es an dieser Stelle über die Ufer. Das war auch gestern Abend der Fall.“ Bereits im vergangenen Jahr habe das Amt eine Studie erarbeitet, um das Problem technisch zu beheben. „Wir werden das Bachbett zwischen den beiden Brücken vertiefen“, sagt De Polo. 100.000 Euro soll das etwa kosten. „Die Sofortmaßnahmen werden umgehend eingeleitet.“<BR /><BR />An der Stelle nahe der Handwerkerzone, an der der Bach im vergangenen Jahr überschwappte, habe man bereits damals das Bett saniert und befestigt: „Dort ist gestern auch nichts passiert“, sagt De Polo. <BR /><BR />Die bereits erwähnte Studie habe gezeigt, dass im Frötschbach 2021 viel Material abtransportiert worden sei: „Es waren 45.000 Kubikmeter Geröll. Das Material ist teilweise in der Gegend von Bad Ratzes liegengeblieben.“ Dort soll deshalb nun eine Rückhaltesperre entstehen. „Diese kostet aber über eine Million Euro. Wir werden sie in das Programm der Wildbachverbauung aufnehmen.“ 3 oder 4 Jahre werde es aber noch dauern, bis die Finanzierung dafür stehe. „Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen“, bilanziert De Polo.<BR />