Sonntag, 27. September 2020

Arbeitsreicher Sonntag für die Meraner Bergretter

Zu gleich 3 Einsätzen wurde die Meraner Bergrettung am Sonntag gerufen: Um kurz nach 13 Uhr kamen die Freiwilligen einer einheimischen Frau zu Hilfe. Die 57-jährige Meranerin hatte sich auf dem Weg vom Gasthof „Gsteier“ in Schenna in Richtung Falzeben am Bein verletzt.

Ein Einsatz wurde in Zusammenarbeit mit dem Pelikan 3 abgearbeitet.
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Ein Einsatz wurde in Zusammenarbeit mit dem Pelikan 3 abgearbeitet. - Foto: © bergrettung Meran
Die Frau war in einer Gruppe unterwegs, als sie unterhalb der Katzenleiter im Bachbett ausrutschte und sich dabei an einem Unterschenkel verletzte. Die Gruppe setzte sofort den Notruf ab.

Die Landesnotrufzentrale alarmierte die Bergrettung Meran, welche in Richtung Gsteier fuhr. Von dort stiegen die Bergretter dann zum Naifbach ab und führten die Erstversorgung durch.

Aufgrund der Schmerzen und des steilen Geländes wurde entschieden, den Abtransport mithilfe des Pelikan 3 zu organisieren. Die Frau wurde von den Bergrettern für den Abtransport vorbereitet.

Mit einer Winde konnte sie dann an Bord des Hubschraubers geholt werden. Dann flog sie der Heli in das Meraner Spital.

Noch auf der Rückfahrt ging die zweite Einsatzmeldung ein: Im Bereich des Marlinger Waalwegs war ein Hund in eine steile Rinne gestürzt.

Ein Bergretter, der zufällig vor Ort war, klärte die Situation ab. Es wurde zuerst versucht, an unterschiedlichen Zugangspunkten zur Rinne den Hund zu finden.

Dies war aber aufgrund des unwegsamen und stark verwachsenen Geländes schwierig. So entschied man sich, Retter in die Rinne abzuseilen und nach dem Tier Ausschau zu halten.

Es konnte dann schließlich am Fuße der Rinne gefunden werden.

Der dritte Einsatz erreichte die Retter zeitgleich: Aufgrund des starken Nebels im Gebirge kamen bundesdeutsche Urlauber, welche sich am Halsjoch (Hinterpasseier) befanden, nicht mehr weiter.

Nach dem Anruf der Urlauber bei der Landesnotrufzentrale klärten die Bergretter die Situation ab.

Das Wetter besserte sich schließlich, und so konnten die Bergsteiger den Abstieg zur Lodnerhütte allein fortführen. Somit war der Einsatz für die Bergrettung beendet.

fm