Während die Foxes beim 6:1 gegen Asiago eine ihre besten Saisonleistungen zeigten und zugleich den fünften Sieg in Serie einfuhren, sorgten einige mitgereiste Ultras aus Bozen abseits des Eises für Aufruhr ( <a href="https://www.sportnews.bz/artikel/eishockey/icehl/ermittlungen-und-verhaftungen-bozner-fans-im-visier" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Lesen Sie hier mehr dazu</a>). Beide Fanlager suchten den Kontakt, wobei der 36-jährige D.D. und der 39-jährige A.O. einen Polizisten attackiert und verletzt haben sollen.<BR /><BR />Die beiden HCB-Fans wurden wegen Gewalt und Widerstands gegen Amtspersonen festgenommen. Der verletzte Polizeibeamte, der als Leiter des Ordnungsdienstes vor Ort war, wurde in das Krankenhaus gebracht, wo ihm eine 5-tägige Genesungsdauer bescheinigt wurde. <BR /><BR />„Es ist nicht hinnehmbar“, so der Quästor in Vicenza, Paolo Sartori, „dass ein Sportereignis von einer Minderheit von Personen, die der Polizei bereits bekannt sind, als Vorwand für Gewalttaten genutzt werden kann. Ich habe deshalb entschieden, entschlossen einzugreifen, denn solche Vorfälle können nicht toleriert werden“.<BR /><BR />Gegen die beiden Angreifer wurde nun ein 5-jähriges Stadionverbot (Daspo) verhängt. Außerdem dürfen sie 3 Jahre lang das Gemeindegebiet von Asiago nicht betreten.<h3> HC Bozen verurteilt Gewalt</h3>Am vergangenen Donnerstagnachmittag hat der HC Bozen mit einer offiziellen Mitteilung zu den Vorfällen in Asiago Stellung bezogen. Diese geben wir hier ungekürzt wieder:<BR /><BR /><i>Der HCB Südtirol Alperia möchte nach den unerfreulichen Ereignissen, welche sich nach der letzten Begegnung gegen Asiago außerhalb des Odegar Stadion zugetragen haben, mit Nachdruck unterstreichen, dass jegliche Form der Gewalt verurteilt und nicht toleriert wird.<BR /><BR /> Gleichzeitig finden wir es nicht angemessen aufgrund einer einzelnen Episode die Fangemeinschaft in ihrer Gesamtheit ins Visier zu nehmen: Aktionen einzelner Personen, welche seitens der zuständigen Ordnungskräfte beurteilt und entsprechend geahndet werden, dürfen nicht zu einer allgemeinen Verurteilung einer weitaus größeren Gruppierung führen, welche regelmäßig ihre Mannschaft anfeuert und nichts mit derartigen Gewaltaktionen zu tun hat. <BR /><BR />Seit jeher sind in Bozen alle Fans willkommen, inklusive Familien und Kinder, welche die Spiele in sämtlichen Sektoren in ausgelassener Atmosphäre, mit Spaß und vor allem in Sicherheit besuchen können.</i>