Donnerstag, 10. November 2016

Aus der Geburtshilfe beschäftigt nun das Gericht

Am 31. Oktober war der letzte Tag der Geburtenstation in Sterzing. Doch geschlossen wurde nur vorerst, meinen einige wenige Hoffnungsvolle.

Seit 10 Tagen ist die Geburtshilfe am Krankenhaus Sterzing geschlossen. Geht es nach einigen Gemeindepolitikern vor Ort, soll das nicht so bleiben.
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Seit 10 Tagen ist die Geburtshilfe am Krankenhaus Sterzing geschlossen. Geht es nach einigen Gemeindepolitikern vor Ort, soll das nicht so bleiben.

Denn für den 10. November steht am Bozner Verwaltungsgericht die Verhandlung zum Rekurs der Gemeinden Sterzing und Freienfeld an, den diese gegen den Beschluss der Landesregierung – die Station zu schließen – eingereicht haben.

Aufgrund des behängenden Anfechtungsverfahrens lebt im Wipptal die Hoffnung, dass die Geburtenabteilung am Sterzinger Krankenhaus doch noch nicht Geschichte sein könnte. Wie berichtet, hatte die Geburtshilfe am 31. Oktober ihre Türen geschlossen. Die Landesregierung hatte in einem Beschluss im Sommer das Aus der Abteilung beschlossen.

„Wir werden nicht müde, nochmals zu betonen, dass Sterzing alle Vorgaben des Gesundheitsministeriums erfüllt und alle geforderten Sicherheitsstandards und Qualitätsnormen umzusetzen im Stande ist", schrieben Gemeindepolitiker von Sterzing und Freienfeld in einer Aussendung Ende Oktober. Diese Tatsachen seien jedoch genauso ungehört geblieben wie die Stimme der Wipptaler Bürger.

Eine Entscheidung im Anfechtungsverfahren wird für heute nicht erwartet.

stol

stol