Donnerstag, 17. August 2017

Bauer hängt 9 Stunden kopfüber in Futterloch

Schreckliche Stunden hat der Altbauer des Contrin Hofes in Pufels am Donnerstag erlebt: Er hing beinahe 9 Stunden kopfüber im Futterloch. Niemand hat seine Hilferufe gehört.

Der Bauer wurde nach der Erstversorgung mit dem Aiut Alpin ins Bozner Krankenhaus geflogen. - Foto: FFW Runggaditsch
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Der Bauer wurde nach der Erstversorgung mit dem Aiut Alpin ins Bozner Krankenhaus geflogen. - Foto: FFW Runggaditsch

Der 86-Jährige stürzte vermutlich bereits gegen 6 Uhr morgens in das Futterloch. Dort blieb er mit einem Fuß zwischen der Klappe und der Wand hängen. Er baumelte sozusagen kopfüber in der Luke.

Seine Hilferufe hörte auf dem abgelegenen Hof unglücklicherweise niemand. Auch seine Familie war außer Hörweite. Etwa 9 Stunden später, gegen 15 Uhr, wurde der 86-Jährige schließlich befreit. Ein Angehöriger entdeckte den Mann und alarmierte sofort die Notrufzentrale.

Der Bauer wurde vom Rettungshubschrauber Aiut Alpin mit schweren Verletzungen in das Bozner Krankenhaus geflogen.

Im Einsatz standen zudem die Freiwillige Feuerwehr Runggaditsch, das Rote Kreuz Gröden und die Carabinieri von St. Ulrich.  

stol/sk

stol