Mittwoch, 31. August 2016

Beben: Deutschland will beim Wiederaufbau mithelfen

Deutschland will Italien bei dem Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben am vergangenen Mittwoch aktiv unterstützen.

Nichts als Schutt: Amatrice nach dem Beben
Nichts als Schutt: Amatrice nach dem Beben - Foto: © APA/AFP

Bei einem Treffen mit Premier Matteo Renzi am Mittwoch in Maranello erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutschland wolle den Wiederaufbau einer Schule im Erdbebengebiet finanzieren. Renzi dankte Merkel und Deutschland für die Solidarität.

„Für uns ist es wichtig, nicht nur der Regierung, sondern auch der Lokalbevölkerung im Erdbebenraum einen konkreten Beitrag für den Neustart zu leisten“, berichtete Merkel. Renzi versprach volle Transparenz und Legalität beim Wiederaufbau. Seine Regierung sei bemüht, einen Plan zur Konsolidierung der Gebäude in Italien gegen Erdbebengefahr zu finanzieren.

Er kündigte die Ernennung eines Sonderkommissars an, der den Wiederaufbau koordinieren soll. Dabei handelt es sich um Vasco Errani, Ex-Präsident der norditalienischen Region Emilia Romagna. Errani hatte sich bereits mit dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben in der Emilia Romagna 2012 befasst.

apa

stol