Donnerstag, 24. August 2017

Bergsturz in der Schweiz – Ehepaar aus Österreich vermisst

Nach dem Bergsturz in der Schweiz wird ein österreichisches Ehepaar vermisst. Das berichtete Thomas Schnöll vom Außenministerium in Wien.

In der Schweiz geht die Suche nach den Vermissten nach dem Bergsturz am Donnerstagnachmittag weiter.
In der Schweiz geht die Suche nach den Vermissten nach dem Bergsturz am Donnerstagnachmittag weiter. - Foto: © APA/AFP

Von insgesamt acht vermissten Personen nach dem Unglück im Kanton Graubünden hat am Donnerstag noch jede Spur gefehlt. (Stol hat berichtet) Das berichtete Andrea Mittner, Einsatzleiter im Katastrophengebiet, bei einer Pressekonferenz.

Noch in der Nacht sei das Gelände um den Piz Cengalo mit Helikopter abgesucht worden – ohne Ergebnis. Am Donnerstag wurde eruiert, wo man mit der terrestrischen Suche beginnen könne, so Mittner. Diese wurde dann auch mit Hunden durchgeführt. „Bis jetzt wurde aber keine Person gefunden“, berichtete der Einsatzleiter.

Mittner zufolge wurde außerdem noch eine Gruppe von Angehörigen im Tal Bergell als vermisst gemeldet. Es war aber noch nicht klar, ob ein Zusammenhang mit dem Bergsturz bestand.

121 Rettungsleute im Einsatz

Die Polizei hat eine Spezialeinheit gebildet, die intensiv mit den Angehörigen zusammenarbeitet, berichtete Einsatzleiter Andrea Mittner bei der Pressekonferenz im Tal rund 35 Kilometer südwestlich von St. Moritz.

121 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und Gemeindepersonal suchte nach den Vermissten. Die Schuttkegel seien oft meterhoch.
32 Personen waren noch am Mittwoch aus dem Tal evakuiert worden.

Zehn Personen warteten am Donnerstag in einer Hütte auf ihren Abtransport per Hubschrauber. Für sie bestand keine Gefahr, bekräftigte Mittner. Das betroffene Dorf Bondo bleibt zumindest bis morgen 10.00 Uhr geschlossen.

apa

stol