Montag, 11. März 2019

Berufstraum nach Unfall zunichte

Sie träumte davon, zu unterrichten, doch nach einem Unfall auf einer Südtiroler Skipiste konnte die junge Frau nicht einmal mehr ihr Studium beenden. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind seitdem erheblich eingeschränkt. Das Zivilgericht hat ihr jetzt 473.604 Euro Schadenersatz zugesprochen. Das berichten die „Dolomiten“ am Montag.

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Die Frau war im Winter 2011 auf Urlaub in Südtirol. Im Zuge der Abfahrt auf einer Piste im Pustertal hatte sie mit ihrem Snowboard neben ihren Eltern angehalten und sich kurz niedergekniet. 

In dem Moment nahte von oben ein Skiböcklfahrer. Er erfasste die kniende Frau, beide wurden einige Meter weit geschleudert. Durch den Aufprall und den Sturz erlitt die Studentin schwerste Kopfverletzungen.

Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber erst nach Bozen, dann in eine Klinik in Deutschland gebracht. 

Die Frau musste wieder lernen, zu sprechen und Arme und Beine zu bewegen. Nur schrittweise erinnerte sie sich an die alltäglichsten Handlungen, wie Schuhe zubinden oder Händewaschen.

Der Weg zurück in die Normalität war lang und steinig – ganz so wie vorher wurde es aber nicht mehr, und wird es auch nie wieder sein.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol