Donnerstag, 29. März 2018

Bischof Ivo Muser feiert die Chrisammesse

Am Gründonnerstag hat Bischof Ivo Muser im Brixner Dom mit 200 Seelsorgern die Chrisammesse gefeiert. Bei der Chrisammesse wird das heilige Öl für die Spendung der Sakramente für ein ganzes Jahr geweiht.

Am Gründonnerstag hat Bischof Ivo Muser im Brixner Dom mit 200 Seelsorgern die Chrisammesse gefeiert. - Foto: Diözese Bozen-Brixen
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Am Gründonnerstag hat Bischof Ivo Muser im Brixner Dom mit 200 Seelsorgern die Chrisammesse gefeiert. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Die Chrisammesse wird vom Bischof gemeinsam mit allen Priestern der Diözese gefeiert. Dadurch wird die Verbundenheit der Priester mit dem Bischof, untereinander und mit dem ganzen Volk Gottes zum Ausdruck gebracht. Gemeinsam erneuern alle Priester und Diakone ihre Weihe. Bei der Chrisammesse wird das heilige Öl für die Spendung der Sakramente für ein ganzes Jahr geweiht. Das Öl findet Verwendung bei Taufen, Firmungen, Priesterweihen, sowie bei Weihen von Kirchen, Altären und Glocken.

- Foto: Diözese Bozen-Brixen 

„Der Geist des Herrn ruht auf uns, wie die leeren Hände auf unserem Kopf am Tag unserer Weihe. Haben wir den „Geist des Herrn“ mit der Weihe in der Hand? Nichts haben wir in der Hand“, fragte Bischof Muser in seiner Predigt und gab selbst die klare Antwort. Zudem ging der Bischof in seiner Predigt auf manchmal nicht einfache Situationen der Priester ein.

- Foto: Diözese Bozen-Brixen 

Bischof Muser thematisierte auch die aktuelle Situation der Kirche: „Manchmal hört man heute, dass die Bischöfe die ganze Entwicklung nicht mehr richtig im Griff hätten. Ist das nur schlimm? Sicher, auch in der Kirche gibt es Dinge, die man im Griff haben kann und muss. Aber das Entscheidende haben wir nicht im Griff; Gottes Geist haben wir nicht im Griff. (…) Aber gerade diese leeren Hände können wir Gott hinhalten und falten.“

stol

 

 

stol