Donnerstag, 11. Februar 2021

Bozen: Drogenverkauf statt Hausarrest

2 mutmaßliche Drogendealer gingen der Staatspolizei in Bozen kürzlich ins Netz.

Die Ordnungshüter setzen in Bozen weiter auf verstärkte Kontrollen.
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Die Ordnungshüter setzen in Bozen weiter auf verstärkte Kontrollen. - Foto: © Quästur
Im Rahmen verstärkter Kontrollen wollten die Ordnungshüter am Mittwoch am Stadtrand von Bozen einen vorbestraften Mann überprüfen. Aufgrund von Raub, Gewalt, Erpressung und Körperverletzung steht er eigentlich unter Hausarrest. Als der Mann die Polizisten erblickte, rannte er vom Garten des Mehrfamilienhauses in seine Wohnung. Die Ordnungshüter nahmen daraufhin seine Wohnung unter die Lupe und entdeckten über 6 Gramm Kokain, versteckt in 2 Zigarettenschachteln.

Mithilfe einer Hundestaffel der Finanzpolizei wurde die Wohnung anschließend genauer durchsucht. Dabei stießen die Ermittler auf weitere 3,5 Gramm Kokain, 15 Gramm Mannit sowie eine Präzisionswaage mit Spuren von Drogen.

Weil der vorbestrafte Mann sich im Garten aufhielt, vermuten die Ermittler, dass er dort auf „Kundschaft“ für den Drogenverkauf gewartet habe, heißt es in einer Presseaussendung der Quästur.

Drogen in der Unterhose

Kurz darauf entdeckte eine Polizeistreife aus Mailand, die in Bozen für Kontrollen aushilft, im Bahnhofspark einen mutmaßlichen Dealer. Bei ihm wurden 2 Umschläge mit insgesamt 2 Gramm Marihuana sowie 15 kleine Packungen mit jeweils einem Gramm Marihuana, die er in seiner Unterhose versteckt hatte.


stol

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