Mittwoch, 18. Mai 2016

Bozner Umfahrung: Machbarkeitsstudie soll bald vorliegen

Das Land und die A22 werden eine Machbarkeitsstudie vorantreiben, um die technischen Aspekte und Zeiten für den Bau der Bozner Umfahrungsstraße zu überprüfen.

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Mobilitätslandesrat Florian Mussner, Vizelandeshauptmann Christian Tommasini, der Geschäftsführer und der technische Generaldirektor der Brennerautobahngesellschaft Walter Partdatscher und Carlo Costa sowie die zuständigen Techniker haben sich am Mittwoch in Trient noch einmal im Detail mit der Studie zu den aktuellen Verkehrsflüssen im Bozner Talkessel befasst. Die Studie soll als Basiselement für die Planung der Bozner Umfahrung dienen.

Wie die Studie zeigt, würde die Bozner Umfahrung die Verkehrsflüsse innerhalb der Stadt und in der Industriezone verringern sowie die Fahrzeiten reduzieren. Außerdem könnte durch die Umfahrung die Anzahl und die Qualität der Dienste im öffentlichen Personennahverkehr verbessert werden und so auch für weniger Umweltbelastung gesorgt werden.

Die Projektierung solle so schnell wie möglich beginnen, so Tommasini. Die Bozner Umfahrung solle in ein umfassendes Mobilitätskonzept, das auch die öffentlichen Verkehrsmittel berücksichtige, mit eingeplant werden, so Mobilitätslandesrat Mussner.

Die Vertreter des Landes und der Brennerautobahngesellschaft, waren sich einig, möglichst rasch eine gemeinsame Machbarkeitsstudie voranzutreiben, um die die technischen Aspekte und Zeiten für den Bau der Bozner Umfahrungsstraße zu überprüfen.

stol