Dienstag, 15. Juni 2021

Brandwache am Fennberg: Der lange Schatten des Herz-Jesu-Adlers

Das Herz-Jesu-Feuer am Fennberg wirft einen langen Schatten: Noch in der Nacht auf Dienstag hielten Feuerwehrmänner Wache im extrem steilen Gelände.

Der Löschhubschrauber „Elikos“ im Einsatz beim Waldbrand am Fennberg.
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Der Löschhubschrauber „Elikos“ im Einsatz beim Waldbrand am Fennberg. - Foto: © Landesfeuerwehrverband / Udo Giacomuzzi
Am Montagnachmittag hatte vorläufig Entwarnung gegeben werden können: Das Feuer war an der Ausbruchstelle unter Kontrolle. Doch für die 85 Wehrleute, die abwechselnd seit 24 Stunden im Einsatz gewesen waren, war die Arbeit damit noch nicht getan.



Unterhalb der Felsen gibt es noch immer Glutnester. Diese müssen wohl auch noch am heutigen Dienstag mit Löschhubschraubern bekämpft werden. Das Ende der Löscharbeiten sei nicht absehbar, teilt der Landesfeuerwehrverband mit. Wehrmänner hielten die ganze Nacht Wache.


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Am Dienstagmorgen machten Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren von Margreid und Kurtinig, der Berufsfeuerwehr und der Forstbehörde zusammen mit dem Bürgermeister Andreas Bonell und dem Feuerwehr-Bezirksinspektor Stephan Ritsch einen Lokalaugenschein. Obwohl kein Rauch mehr zu sehen ist, dauerten die Löschflüge mit dem Hubschrauber bis 8 Uhr. „An der oberen Brandstelle in Fennberg herrscht vorsichtiger Optimismus. Sofern der Wind nicht stark aufkommt, dürfte dort der Brand endgültig gelöscht sein und im Laufe des Tages ist geplant, die Löschleitungen abzubauen“, teilt der Bezirksfeuerwehrverband Unterland in einer Aussendung mit.

kn