Montag, 23. April 2018

Braunbär Pippo vor 25 Jahren eingeschläfert

Vor 25 Jahren, am 23. April 1993, musste der Braunbär Pippo, der in einem Gehege auf der Grieser Waasermauerpromenade lebte, eingeschläfert werden.

Vor 25 Jahren, am 23. April 1993, musste der Braunbär Pippo, der in einem Gehege auf der Grieser Waasermauerpromenade lebte, eingeschläfert werden.
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Vor 25 Jahren, am 23. April 1993, musste der Braunbär Pippo, der in einem Gehege auf der Grieser Waasermauerpromenade lebte, eingeschläfert werden. - Foto: © D

Er war vor seinem Tod von Tierquälern mit einer Eisenstange und einem 7 Zentimeter dicken Stock schwer misshandelt worden. Der Bär war schon länger krank: Seine Hinterbeine waren gelähmt und er konnte sich seit 1987 kaum mehr bewegen. Um die Frage, ob der Bär von seinen Leiden erlöst werden sollte, entbrannte ein heftiger Streit, der Politik und Gesellschaft erfasste. 

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Jahrzehntelang prägte die Anwesenheit des Bären die alltäglichen Spaziergänge der Bozner Kinder, Familien und Senioren: Ihr Weg führte oft an seiner Grube im Petrarcapark vorbei, wo ihn die Besucher beim Spielen, Essen und Schlafen beobachteten und so manche Nuss hinuntergeworfen wurde.

Pippo war 1962 nach Bozen gekommen. Er war ein Geschenk des Trienter Bürgermeisters an seinen Bozner Amtskollegen und hatte zuvor in Sardagna oberhalb von Trient gelebt. Er verendete im Alter vom 36 Jahren.

D/wh

stol