Mittwoch, 11. April 2018

Brennerautobahn: Geschwindigkeitserhebung erster Schritt

Die Südtiroler Volkspartei unterstützt einen Beschlussantrag der Grünen, welcher in ihrem Sinne abgeändert wurde und eine genaue Erhebung der Geschwindigkeit von Lkws und Pkws auf der Brennerautobahn vorsieht. Auch die Ergreifung von Maßnahmen zur Einhaltung bereits bestehender Geschwindigkeitsbegrenzungen wird von der Südtiroler Volkspartei befürwortet.

Nicht nur die Brennerautobahn ist überlastet.
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Nicht nur die Brennerautobahn ist überlastet. - Foto: © LPA

Geschwindigkeitskontrollen sowohl bei den LKWs als auch bei den PKWs sind mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung. Oswald Schiefer, SVP-Fraktionssprecher und Bezirksobmann des Unterlandes bezeichnet die Verkehrssituation im Unterland als katastrophal. "Es ist 12! Nicht nur die Brennerautbahn ist überlastet. Immer mehr LKWs und PKWs nutzen mittlerweile die Staatsstraße - mit allen Konsequenzen, was Lärm-und Luftverschmutzung betrifft. Wenn dann auch noch die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht eingehalten werden, erhöhen sich Lärm- und Stresspegel enorm."

„Das Eisacktal erstickt“

In die gleiche Kerbe schlägt auch die Brixner Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof: "Das Eisacktal erstickt. Der Lärm ist unerträglich. Wir brauchen dringend eine Lösung!", lautet ihre Forderung. Es sei höchste Zeit, eine aussagekräftige Erhebung der Geschwindigkeit durchzuführen. "Damit wird ein Bild gezeichnet, das vielleicht auch die Zweifler und Gegner von Geschwindigkeitskontrollen von deren Notwendigkeit überzeugt", so Amhof. Ob und in welcher Form  Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden, sei noch dahingestellt. Dass dringender Handlungsbedarf besteht, ist offensichtlich. Die Ausführungen des Umweltlandesrates Richard Theiner haben im Rahmen dieser Landtagssitzung ihre Wirkung nicht verfehlt. Konkrete Maßnahmen werden ergriffen - erste Schritte werden gesetzt.

lpa/stol

stol