Mittwoch, 10. März 2021

Brixen: Baumrodungen stoßen auf Kritik

Seit gut 2 Wochen laufen am Brixner Bahnhofsareal die Vorbereitungen für den Bau des neuen Mobilitätszentrums. Im Zuge der Arbeiten wurden auch mehrere Bäume im Bereich der geplanten Baustelle gefällt.

Entlang der Bahnhofsstraße  wurden eine Reihe von Bäume gefällt.
Badge Local
Entlang der Bahnhofsstraße wurden eine Reihe von Bäume gefällt. - Foto: © Pattis
Dazu Stellung nimmt nun Franz Pattis von der Initiative für ein lebenswertes Brixen. In dem Schreiben kritisiert Pattis die „massiven Baumschlägerungen“. Laut Pattis hätten „erzürnte Anrainer nun eine Unterschriftenaktion gestartet, um weitere Rodungen zu stoppen. Auch sei das Fällen der Bäume in die beginnende Vogelbrutsaison gefallen.

Mit der Verwirklichung des Mobilitätszentrums ist die landeseigene Südtiroler Transportstrukturen AG STA beauftragt.

Laut Joachim Dejaco, dem Generaldirektor der Südtiroler Transportstrukturen (STA), seien die für die Realisierung des Projekts notwendigen Rodungen keinesfalls willkürlich, sondern nach einem genauen Plan und in Absprache mit Bauexperten vorgenommen worden. „Wir sind keine Umweltraubtiere, die einfach so Bäume roden, alles passiert nach Plan und nach der Notwendigkeit.“

Laut Dejaco sei auch die Brutzeit der Vögel mitberücksichtigt worden, die laut Auskunft erst in 2 bis 3 Wochen beginnen soll. STA-Direktor Dejaco unterstreicht die ökologische Ausrichtung des Projekts insgesamt: „Allein für Fahrräder sind 1000 Stellplätze geplant. Sämtliche freien Plätze sollen nach Abschluss der Arbeiten wieder begrünt werden.“

jp