Donnerstag, 19. März 2020

Brixner Dealer aus Wobi-Wohnung raus

Das Wohnbauinstitut des Landes verfolgt eine Null-Toleranz-Politik, wenn Mieter mit dem Gesetz in Konflikt kommen. „Wer Drogen handelt muss raus aus den Wobi-Wohnungen“, sagt Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler.

Die Drogendealer mussten die Wobi-Wohnung in Milland verlassen.
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Die Drogendealer mussten die Wobi-Wohnung in Milland verlassen. - Foto: © wobi
Die Führung des Wohnbauinstitutes bedankt sich bei den Ordnungskräften für das gute Gelingen des in Brixen – Milland durchgeführten Einsatzes zur Bekämpfung des Drogenhandels. Es konnten 3 Bewohner einer Sozialwohnung verhaftet werden, die diese als Ausgangspunkt für den Drogenhandel benutzten.

Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler erklärt, „dass der Verwaltungsrat des Wohnbauinstitutes immer eine klare Linie verfolgt hat und zwar, dass diejenigen die kriminelle Handlungen vollbringen bzw. Drogen handeln aus den Sozialwohnungen entfernt werden sollen.“

Auch Generaldirektor Wilhelm Palfrader unterstreicht die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Carabinieri und bedankt sich bei den Wobi-Mitarbeitern von Brixen. Beim kürzlich durchgeführten Lokalaugenschein mit dem Vizebürgermeister Del Piero wurde bereits gemeinsam erklärt, dass hier strikt vorgegangen wird, was sich jetzt unter Beweis gestellt hat. „Wir befinden uns erst am Beginn dieser Aktionen, die im gesamten Landesgebiet geplant sind. Wir möchten nicht, dass solche Fälle sich wie ein Krebsgeschwür ausbreiten.“

Vizepräsident Primo Schönsberg stellt klar: „Der Weg Mieter aus den Wohnungen des Institutes zu entfernen, die kriminelle Handlungen verübt haben ist nicht einfach. Es gibt gesetzliche Schutzbestimmungen, die vom Wohnbauinstitut eingehalten werden müssen, bis vom Gericht eine Entscheidung gefällt wird. Bei einem ähnlichen Fall in Bozen hat es 2 Jahre gedauert bis die Wohnung von den schuldig gesprochenen Mietern endlich freigestellt werden musste. Hier in Brixen wurde eine andere Vorgehensweise angewandt. Die Wohnung wurde aufgrund der hygienischen Zustände für unbewohnbar erklärt und es konnte sofort vom Institut die Prozedur für den Widerruf der Wohnung eingeleitet werden.“

pm/zor