Samstag, 11. Dezember 2021

Bus- und Bahnfahrpläne 2022: Vorerst nur kleinere Anpassungen

Derzeit werden die regionalen Busdienste in ganz Südtirol neu organisiert, daher gibt es vorerst nur einzelne Fahrplanänderungen.

Es gibt nur wenige Änderungen.
Badge Local
Es gibt nur wenige Änderungen. - Foto: © STA
Der zweite Sonntag im Dezember ist jedes Jahr der Stichtag für die Aktualisierung der Bus- und Bahnfahrpläne. In Südtirol steht derzeit die komplette Neuorganisation der regionalen Busdienste im Vordergrund. Diese geht in mehreren Etappen über die Bühne und bildet dann ab dem kommenden Jahr eine ganz neue Basis für den weiteren Ausbau der Fahrpläne, wie es auch im Landesmobilitätsplan vorgesehen ist. Die gedruckten Fahrplanbroschüren im Taschenformat werden im Laufe der nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Auf der Webseite und App südtirolmobil gibt’s bereits jetzt alle aktualisierten Fahrpläne für das kommende Jahr.

Neuerungen im Bahnverkehr


Mit 12. Dezember 2021 gibt es auf der Brennerbahnlinie die folgenden Fahrplanänderungen: Die direkte, grenzüberschreitende Zugverbindung R 1827 startet in Innsbruck nun eine halbe Stunde früher, und zwar bereits um 5:49 Uhr, Ankunft und Endstation in Bozen um 7.53 Uhr. Dadurch steht im Eisacktal zur Hauptverkehrszeit ein zusätzlicher Zug zur Verfügung mit Ankunft in Bozen vor 8:00 Uhr morgens.

Der Regionalzug 17129 verkehrt ab dem 12. Dezember nicht mehr im Abschnitt Brenner-Bozen, sondern im Abschnitt Franzensfeste-Bozen-Meran, Abfahrt in Franzensfeste immer werktags um 7:15 Uhr. Der Regionalzug 16033 hingegen startet künftig am Brennerpass um 7:08 Uhr.

Um drei Minuten auf 18:00 Uhr vorverlegt wird die Abfahrt des Regionalzuges 22443 am Brennerpass. Grund dafür sind Überschneidungen mit dem EC-Zug. Dadurch kann einerseits die Pünktlichkeit auf der Brennerlinie verbessert werden, andererseits ist der Zuganschluss aus dem Pustertal nicht mehr gegeben.

Pustertal Bahn: Im kommenden Sommer, von Mitte Juni bis Anfang September, fährt die Pustertalbahn auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen im Halbstundentakt, um dem hohen Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.

Ersatzdienste: Die Fahrpläne der Ersatzdienste, etwa bei Zugausfällen oder Wartungsarbeiten, sind in oranger Farbe und ab sofort landesweit einheitlich mit einem „B“ statt bisher mit einen „E“ gekennzeichnet.


Kleine Änderungen bei den Busfahrplänen

Die bisherige SASA-Linie 111A (Bozen Bahnhof – Bozen Salewa) erhält wieder die Liniennummer 18. Geringfügige Änderungen gibt es bei einigen weiteren Stadtlinien in Bozen und in Meran, während es bei den Regionalbussen kleinere Verschiebungen bei einzelnen Abfahrtszeiten gibt, etwa bei den Linien 132, 150, 152 und 165. Die Linie 158 Jenesien-Mölten wird in die Linie 157 Afing-Jenesien-Mölten integriert. Eine zusätzliche Abfahrt in Bozen um 16.23 Uhr gibt’s bei der Linie 156 Bozen-Jenesien, jeweils von Montag bis Freitag,

Einzelne, zusätzliche Verbindungen gibt es in Meran und Umgebung bei den Linien 235, 237 und 240, während bei den Linien 245 und 251 einige Fahrten auch auf Nicht-Schultage ausgedehnt werden.

Südtirol Pass online entwerten: Im Rahmen der Neuorganisation der regionalen Busdienste werden ab der kommenden Woche einzelne weitere Busse ohne Entwertungsgerät im Einsatz sein, etwa auf den Linien 402 Innichen-Bruneck sowie 445 Toblach-Cortina. Fahrgäste mit Südtirol Pass oder Euregio Family Pass haben die Möglichkeit, ihre Fahrt vorab online mittels Smartphone zu entwerten. Der Südtirol Pass abo+, Südtirol Pass 65+ sowie der Südtirol Pass free gilt in diesen Bussen als Sichtausweis, es ist keine Entwertung erforderlich.

sta