Freitag, 17. April 2020

Dachstuhlbrand in Tagusens: „Schlimmeres verhindert“

Die Freiwilligen Feuerwehren von Tagusens, Kastelruth und Seis sind in der Nacht auf Freitag zu einem Brand ausgerückt.

3 Stunden lang waren die Wehrleute im Einsatz.
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3 Stunden lang waren die Wehrleute im Einsatz. - Foto: © FFW Kastelruth
Die Alarmierung erfolgte gegen 22.50 Uhr: Der Dachstuhl eines Wohnhauses in Tagusens hatte begonnen, zu brennen.

„Die Bewohner hatten schon länger einen Brandgeruch wahrgenommen und Knistern gehört, konnten das jedoch zunächst nicht zuordnen“, erklärte Kommandant Josef Pfeifer der FFW Tagusens gegenüber STOL.

Erst als der Brand auch von außen zu sehen war, wurde Alarm geschlagen.

„Glücklicherweise war das Feuer erst im Anfangsstadium, der Schaden hielt sich also in Grenzen“, so Pfeifer.

Vermutlich über den Kamin hatte das Holz des Dachstuhles bereits untertags begonnen, zu schwelen, erste Flammen züngelten jedoch erst in der Nacht.

Da das Feuer so schnell entdeckt und auch gelöscht werden konnte, blieb auch der anliegende Stadel unbeschadet: „Das hätte weitaus schlimmer enden können.“

Das Weiße Kreuz Seis war ebenfalls vor Ort, verletzt wurde jedoch glücklicherweise niemand.

Nach 3 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

liz

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