Vielleicht waren es die tiefgehenden Erfahrungen als Intensivmediziner, die ihn selbst am Schreibtisch nie den einzelnen Menschen haben vergessen lassen.Nicht selten kam es vor, dass Mayr auch die Nächte im Krankenhaus verbrachte. „Meistens wegen eines Kindes. Unser Anspruch war, auch Kinder intensivmedizinisch zu versorgen. Wissen Sie, der Tod hat mich nie erschreckt. Mitgenommen und belastet hätte mich, wenn wir ein Therapiefenster versäumt hätten – sprich eine Therapiemöglichkeit nicht genutzt worden wäre“, betont er im "Dolomiten"-Interview. Kritik gibt es unter anderem für das Bozner Spital: „Manchen Abteilungen im Bozner Spital gelingt es immer noch nicht, dem Patienten das Gefühl des Sich-Geborgen-Fühlens zu vermitteln. Damit fehlt die Identifikation – dieses ,Mein-Spital-Gefühl‘“.Im Sanitätsbetrieb wurde Mayr am Donnerstag feierlich verabschiedet. Als Abschiedsgeschenk gab es für den passionierten Wanderer und Naturfreund einen Rucksack, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten.stol___________________________________________________Das vollständige Interview gibt es in der Wochenend-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomtien".