Dienstag, 03. März 2015

Deutscher Gleitschirmpilot stürzt rund 25 Meter in Tiefe

Der Wind wurde einem Paragleiterpilot aus Deutschland am Dienstagvormittag zum Verhängnis: Beim Landeanflug nahe Lüsen wurde er abgetrieben und landete in den Baumkronen.

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Foto: © shutterstock

Der 57-Jährige war ersten Informationen zufolge mit einer Paragleiterschule in Lüsen. 

Am Vormittag startete er mit seinem Gleitschirm und flog Richtung Landeplatz. Kurz vor dem Landeanflug wurde er jedoch vom Wind erfasst und abgetrieben. Statt auf der Wiese landete der Mann in den Kronen der fast 30 Meter hohen Bäume.

Zu allem Unglück brach nur kurz darauf der Ast, auf dem der Deutsche gelandet war. Er stürzte 25 bis 30 Meter tief auf den Waldboden.

Als erstes an der Unglücksstelle waren die Mitglieder der Schnelleinsatzgruppe Lüsen, die den Paragleiter bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers Pelikan 2 erstversorgten.

Der Verunfallte war ansprechbar, aber schwer verletzt.

Er wurde umgehend ins Krankenhaus von Bozen geflogen.

liz

stol