Ungewöhnlich, so die Landesmeteorologen Dieter Peterlin und Philipp Tartarotti, seien dagegen die sommerlichen Temperaturen vor dem Kälteeinbruch gewesen. „Die machen den Temperatursturz dann natürlich viel größer“, so Peterlin.<BR /><BR />In den höheren Südtiroler Tälern sanken jedenfalls in der Nacht von Sonntag auf Montag die Temperaturen teils deutlich unter die 0-Grad-Celsius-Grenze. Besonders kalt war es dabei in Rein in Taufers mit minus 1,5 Grad – gemessen in den frühen Morgenstunden (zwischen 2 und 4 Uhr Früh). <BR /><BR />Ein weiterer Kältepol war gestern in der Früh auch Prettau mit minus 1,4 Grad. Auf minus 1,1 Grad Celsius fielen gestern Früh die Temperaturen in St. Jakob/Pfitsch. „Nichts Ungewöhnliches, nur ungewohnt. Das sind die typischen Kaltlufteinbrüche die im <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/die-bauernregel-von-den-eisheiligen-gilt-sie-auch-fuer-suedtirol" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Volksmund als ,Eisheilige‘ </a> bezeichnet werden. Sie sind selten pünktlich, sondern treten irgendwann im Mai auf, in diesem Jahr eben erst am Ende des Monats“, erklärt Peterlin. <BR /><BR />Damit sollte der Kältespuk dann aber auch vorbei sein. Schon in der Nacht auf heute waren die Temperaturen zwar noch kalt (in den höheren Tälern sanken sie bis auf 1 bis 2 Grad), aber mit Frostnächten ist nicht mehr zu rechnen, sagt Tartarotti.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/wetter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Den ausführlichen Wetterbericht finden Sie auf der STOL-Wetterseite.</a>