Montag, 18. Mai 2020

„Die Unendlichkeit des Sternenhimmels erleben“

Schüler der Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ haben in den vergangenen Monaten architektonische Vorschläge für Stationen entlang des „Weges der Sterne“ in der Gemeinde Karneid erstellt. Diese wurden nun von einer Kommission gesichtet und einige für die Umsetzung ausgewählt.

Im Bild: die Schüler der Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ mit der Lehrperson Arch. Harald Seppi (ganz links)
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Im Bild: die Schüler der Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ mit der Lehrperson Arch. Harald Seppi (ganz links) - Foto: © eisath
Im Rahmen des interregionalen Italien Österreich Projektes „Skyscape“ ist geplant, Stationen entlang des neuen „Weges der Sterne“ vom Planetarium Südtirol in Gummer nach Obergummer zu realisieren.

In den letzten Monaten erarbeiteten die Schüler der Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ unter der Leitung von Arch. Harald Seppi interessante Vorschläge für diese Erlebnispunkte. Eine Kommission hat die Skizzen nun gesichtet und einige davon ausgesucht. Diese Auswahl wurde im Rahmen einer ZOOM Konferenz unter anderem auch mit Vize-Bürgermeister Albin Kofler am Freitag vorgestellt.

Einstieg ins Weltall durch Fotoapparat

Die Schüler Niklas und Stefan Villgrattner haben sich für den Start des Weges einen Einstieg in das Weltall in Form eines Fotoapparates vorgestellt. Die historische Erkundung des Weltalls und der Planeten hat mit der Erfindung des Fernrohrs und in der Folge der Photographie begonnen. Somit soll auch der Themenweg zu Beginn durch einen Fotoapparat führen und für die Besucher den Eintritt ins Weltall darstellen.



Die Idee der „Unendlichkeit des Sternenhimmels“ skizzierten Sara Baldo, Samuel Vigl und Simon Messner. Eine Konstruktion aus einer unregelmäßigen Schleife repräsentiert die Idee der Unendlichkeit des Sternenhimmels mit seinen verschiedenen Facetten und bietet gleichzeitig Raum für Begegnungen und Interaktionen. Die wellenförmige Idee der kreisrunden Konstruktion bietet die Möglichkeit verschiedene Sitz- oder Liegepositionen einzunehmen und die umliegende Landschaft beim „Tschiggmoor“ wahr zu nehmen. Auch die nächtliche Beobachtung des Sternenhimmels ist dabei in Betracht gezogen worden.


„Flanieren an der Wasserkante“ ist das Motto der Schüler Fabian Ebner und Philipp Pichler. Das Landschaftsbauwerk bildet den Übergang zum Wasser und entwickelt sich auf der nördlichen Seite des „Tschiggmoors“ aus dem Prinzip der gestuften wie lebendigen Faltung. Sitzhohe Böschungsmauern aus Beton mit Holzsitzflächen terrassieren das Terrain.



Die Skizzen der Schüler bilden die Basis für das Einreich- und Ausführungsprojekt zum „Weg der Sterne“, welches vom beauftragten Ingenieur Jörg Seehauser erstellt wird.

Die Planung und Realisierung der Stationen des neuen „Weges der Sterne“ wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020. Bereits seit 2011 profiliert sich die Gemeinde Karneid mit ihren Dörfern als „Erstes europäisches Sternendorf“.

stol

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