Freitag, 26. August 2016

Die Welt in 35 Jahren: Europäer auf dem Rückzug

Die Weltbevölkerung wird bis zum Jahr 2050 auf 9,9 Milliarden Menschen anwachsen.

Die Weltbevölkerung nimmt weiter zu. Doch Europäer und Chinesen werden immer weniger.
Die Weltbevölkerung nimmt weiter zu. Doch Europäer und Chinesen werden immer weniger. - Foto: © shutterstock

Das ist ausgehend von derzeit 7,4 Milliarden Menschen ein Anstieg um ein Drittel, teilte das Population Reference Bureau (PRB) in Washington in seinem aktuellen Report mit. Die Zehn-Milliarden-Marke wird demnach im Jahr 2053 geknackt.

Die Prognosen des Instituts für das Jahr 2050 lagen damit höher als die Einschätzungen der UNO, hieß es in einer Aussendung. Die regionalen Unterschiede würden bestehen bleiben, erläuterte PRB-Chef Jeffrey Jordan. „In Europa wird es beispielsweise aufgrund sehr niedriger Geburtenraten einen Bevölkerungsrückgang geben, während in Afrika eine Verdoppelung der Bevölkerung erwartet wird.“

 

Die Experten rechnen auf dem afrikanischen Kontinent Mitte des Jahrhunderts mit zweieinhalb Milliarden Einwohnern. In Nord- und Südamerika soll die Bevölkerung um 223 Millionen auf 1,2 Milliarden Menschen anwachsen, in Asien um 900 Millionen auf 5,3 Milliarden Einwohner.

Auch im Raum Ozeanien mit Australien und Neuseeland wird ein starker Anstieg von 40 auf 66 Millionen Menschen erwartet. 728 Millionen Europäer soll es im Jahr 2050 geben, statt derzeit 740 Millionen.

33 Länder in Europa und Asien haben jetzt bereits mehr Einwohner im Alter von über 65 Jahren als unter 15-Jährige.

apa

stol