Donnerstag, 19. Januar 2017

Durch Hilfe aus Südtirol: Evakuierung von 14 Personen ermöglicht

Mit Fräsen, Radladern und Schneepflügen sind die Helfer aus Südtirol in Mittelitalien seit Stunden im Einsatz, um Straßen, Plätze und Hauszugänge von Schneemassen zu befreien.

Die Helfer aus Südtirol haben diesen Platz in Ascoli Piceno von den Schneemassen befreit, damit der Hubschrauber seine Evakuierungsflüge durchführen kann. Foto: LPA
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Die Helfer aus Südtirol haben diesen Platz in Ascoli Piceno von den Schneemassen befreit, damit der Hubschrauber seine Evakuierungsflüge durchführen kann. Foto: LPA

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Wildbachverbauung, des Straßendienstes und der Freiwilligen Feuerwehren sind mit den Geräten und Fahrzeugen in den Ortschaften Ascoli Piceno, Acquasanta Terme, Palmiano, Roccafluvione, Montemonaco und Montefortino in der Provinz Ascoli Piceno unterwegs.

In der Ortschaft Comunanza wurde ein Platz geräumt, der als Bereitstellungsfläche genutzt wird. In Ascoli Piceno wurde der Platz vor einer Tankstelle freigefräst, um die Landung eines Hubschraubers zu ermöglichen.

14 Personen, darunter auch Kinder, die seit drei Tagen in der Ortschaft Arola isoliert waren, konnten evakuiert und mit dem Hubschrauber nach Ascoli Piceno geflogen werden.

Schwierige Kommunikation 

Die Hilfsaktion gehe nicht ohne Probleme über die Bühne. „Die Kommunikation mit Handy und über Funk ist sehr kompliziert, es gibt keine Umsetzer.  Die Situation ist für uns unübersichtlich, die Straßen sind sehr eng und überall liegen Bäume,“ berichtet Helmut Verginer von der Freiwilligen Feuerwehr Klausen.

Derzeit versuchen die Rettungskräfte alles, um Montemonaco zu erreichen. „Müssen uns an Vereinbarungen halten, auch wenn unsere Hilfe an mehreren Orten erwünscht wäre,“ so Verginer.  

Die Hilfskräfte, der Konvoi um Verginer ist mit Bezirksinspektor Konrad Unterthiner, einem Feuerwehrmann aus Brixen und 5 Wehrleuten aus Klausen unterwegs, haben Schneefräsen dabei, welche sie am Mittwoch von Gemeinden, Sportvereinen, Unternehmen und Privaten zusammengetragen haben.

„Im besagten Ort soll es knappe 2 Meter geschneit haben. Wir sollen bis Sonntag dableiben, haben derzeit noch keine Unterkunft, werde aber eine finden,“ so Verginer. 

Südtiroler Rettungskräfte im Einsatz. Foto: Hansjörg Elsler

stol 

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