Samstag, 21. Januar 2017

Ein "Danke von Herzen" für Südtiroler Helfer in Mittelitalien

Ein Mann aus Teramo in den Abruzzen, der in Südtirol lebt und arbeitet, hat sich am Samstagabend via Facebook bei den Südtiroler Hilfskräften in der Katastrophenregion bedankt.

Seit Tagen kämpfen die Südtiroler Hilfskräfte in den Abruzzen gegen die riesigen Schneemassen an. - Archivbild
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Seit Tagen kämpfen die Südtiroler Hilfskräfte in den Abruzzen gegen die riesigen Schneemassen an. - Archivbild

Seit Tagen mühen sie sich ab, schaufeln Wege und Straßen frei, sichern Zufahrten und helfen bei der Evakuierung aus gefährdeten Gebieten. Die über 30 Einsatzkräfte, die aus Südtirol in die von Erdbeben und Schneechaos verwüstete Region in den Abruzzen entsandt wurden, helfen unermüdlich. Bis voraussichtlich Sonntag soll der Hilfseinsatz noch andauern.

Gianluigi Di Gennaro, der eigentlich aus Teramo, einer Stadt unweit der Krisenregion stammt und seit 20 Jahren in Südtirol lebt und arbeitet, hat sich auf der Facebook-Seite des Südtiroler Landesfeuerwehrverbandes für den Einsatz der Hilfskräfte bedankt.

"Überwältigend zu sehen, was Solidarität bewegen kann"

Seine Landsleute hätten ihm "vom unermüdlichen Einsatz" der Südtiroler Helfer erzählt, schreibt Di Gennaro auf Facebook. "Meter für Meter" würden sich die Männer zu den isolierten Familien vorarbeiten, die zum Teil immer noch ohne Strom und Heizung wären.

Die Nachricht an den Landesfeuerwehrverband in voller Länger. - Foto: Screenshot/Facebook

Es sei "überwältigend zu sehen, was Solidarität bewegen kann, wenn der ganze Rest stillsteht. Ein Danke von Herzen."

Der Landesfeuerwehrverband antwortete prompt auf die rührenden Dankesworte. "Solche Worte", schreibt der Verband auf seiner Facebook-Seite, "sind der größte Lohn für die geleistete Arbeit aller Einsatzkräfte."

stol/bfk

stol