Dienstag, 11. August 2020

Ein Lawinenschutzdamm für Martell

Die Landesregierung hat die technischen Eigenschaften für den Bau eines Lawinenschutzdammes in Martell genehmigt. Auch ein Projekt für die Umgestaltung des Bushalteplatzes in Birchabruck (Deutschnofen) wurde genehmigt.

Die Landesstraße in Martell soll durch einen Damm besser vor Lawinen geschützt werden.
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Die Landesstraße in Martell soll durch einen Damm besser vor Lawinen geschützt werden. - Foto: © Landesabteilung Tiefbau
Die Landesregierung hat am heutigen Dienstag auf Vorschlag des Mobilitätslandesrates die technischen Eigenschaften für zwei Vorhaben im Tiefbau genehmigt.

In der Gemeinde Martell soll hingegen auf der Landesstraße (LS 2) ein 100 Meter langer Lawinenschutzdamm errichtet werden. Auch dazu hat die Landesregierung die technischen Eigenschaften des Projektes genehmigt. Ziel des Bauvorhabens ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Erreichbarkeit des Talschlussbereiches mit den verschiedenen dort ansässigen Betrieben und Sportstätten in den Wintermonaten besser zu garantieren.

Der Auffangdamm, der mit einem Mauerwerk verstärkt werden soll, wird zum Schutz vor der Durraplatt-Lawine errichtet. Die Lawine tritt regelmäßig bei kleinen und mittleren Schneefällen los und verlegt dabei die Landesstraße. Der Damm soll eine Mindesthöhe von acht Meter betragen. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 617.000 Euro.

Bushalt Birchbruck: Gehsteig und mehr Parkplätze

Sicherer und benutzerfreundlicher soll der neue Busbahnhof in der Ortschaft Birchabruck auf der Eggentaler Staatsstraße in der Gemeinde Deutschnofen werden. Da der bestehende Bushalteplatz nicht mehr die heutigen verkehrstechnischen Voraussetzungen erfüllt, hat die Abteilung Tiefbau des Landes ein neues Projekt für dessen Umgestaltung erarbeitet.

Die Landesregierung hat dafür die technischen Eigenschaften definiert. Mit dem neuen Projekt soll nicht nur das Areal rund um den Busbahnhof sicherer, sondern auch die Parkfläche erweitert und der Gehsteig in Richtung Deutschnofen verlängert werden.

Im Zuge der Erweiterung des Areals des Busbahnhofes wird auch ein Fahrbahnteiler errichtet, um Überholmanöver in der Nähe des Bahnhofes zu unterbinden. Mit dem Ausbau des Parkplatzes werden in Zukunft 62 Auto-Stellplätze zur Verfügung stehen, wobei zwei Parkplätze für Menschen mit Behinderung und zwei für Elektrofahrzeuge reserviert sind. Hinzu kommen zehn Stellplätze für Motorräder. In das Bauvorhaben wird das Land rund 930.000 Euro investieren.

lpa