Mittwoch, 07. Februar 2018

Ein letzter Herzenswunsch: Erste Fahrt des Wünschewagens

Fröhlich winkt Schwester Maria Christiana Federer, beinahe beschwingten Schrittes geht sie über den Gang des Ordenshauses der Barmherzigen Schwestern – eingehakt bei Mutter Oberin, Anna Maria Maurberger, und Mitschwester Maria Luzia. Am Mittwoch war für die fast 90-Jährige ein besonderer Tag: Nach 6 Jahren würde sie endlich ihre Schwester Resi Federer wieder sehen. Mit dem Wünschewagen wurde sie nach Lienz gefahren.

Schwester Maria Christiana trat am Mittwoch ihre Reise zur Schwester in Lienz an. - Foto: DLife
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Schwester Maria Christiana trat am Mittwoch ihre Reise zur Schwester in Lienz an. - Foto: DLife

„Allein hätten wir es nicht geschafft, sie mit dem Pkw nach Lienz zu dem so ersehnten Treffen zu bringen“, erzählt Maurberger. Seit einigen Jahren ist Schwester Maria Christiana krank, sie hat sehr gute und sehr schlechte Tage. 

In 3 Wochen feiert sie ihren 90. Geburtstag. „Wir haben ihr versprochen, dass sie ihre Schwester vor ihrem 90. Geburtstag sehen wird“, sagt Anna Maria Maurberger. Und alle im Orden – viele sind es ja nicht mehr – sind glücklich, dass es geklappt hat. „Der Wünschewagen ist ein so schönes Projekt“, wird die Mutter Oberin nicht müde zu wiederholen. Mehr denn Christenpflicht sei es eine Freude, einem Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen, meint sie.

uli

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol