Das NWT erinnerte im Zusammenhang mit der Entwicklung eines mechanischen Schreibapparates an viele z.T. illustre Persönlichkeiten, die sich schon lange vor 1800, vornehmlich aber in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts mit dem Bau einer Schreibmaschine befasst hatten, wobei es ihnen nie gelang, <i>mit ihren Gedanken über die ersten Ausführungen … hinweg(zu)kommen</i> (NWT/27.8.1924). <BR />Bis dann in den 1860er Jahren ein Durchbruch erfolgte, <i>als ein Zimmermann und Tischler … an ganz neue(n) Modelle(n) eines Schreibapparates</i> bastelte, <i>bei denen schon einwandfrei das bewährte System der heutigen Maschinen zu erkennen war. Der Bastler war Österreicher, hieß Peter Mitterhofer und war in dem deutschen Orte Partschins in der Umgebung von Meran zu Hause</i> (NWT, 29.6.1933).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812834_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR />Hier, exakt auf der Töll, wurde er am 20. September 1822 als erstes von 9 Kindern des Peter Mitterhofer und seiner Frau Anna Gschwent(n)er, geboren. Sein Vater war ein Tischler und Zimmermann und hatte die Gemeindesäge in Pacht, die sich auf der Töll befand, ziemlich genau an jener Stelle, <i>wo jetzt der Wasserkanal für die Etsch-Elektrizitätswerke in den Tunnel führt</i> (Wiener Illustrierte Zeitung/WIZ vom 19.3.1922/13). <BR /><BR />Hier wuchs der Knabe heran. Bereits als Volksschüler, verstärkt dann aber nachher, betätigte er sich in der väterlichen Werkstatt, erlernte vom Vater das Tischlerhandwerk und anschließend, bei einem anderen Meister, das Handwerk des Zimmermanns. Dabei machte er sehr früh schon ob seines außergewöhnlichen handwerklichen Geschicks und Einfallsreichtums – für die „Salzburger Chronik“/SC vom 12.7.1909 war er <i>ein äußerst findiger Kopf</i> – auf sich aufmerksam, indem er, auch musikalisch sehr begabt, eigenhändig eine Zither und eine Gitarre verfertigte, mit beiden Instrumenten kräftig musizierte und dazu selbst passende Lieder und Liedtexte verfasste. <BR /><BR /><BR />Nach abgeschlossener Handwerkslehre begab er sich um 1849 <i>auf die Walz</i>, d.h. auf Wanderschaft, wie dies in der damaligen Zeit allenthalben üblich gewesen ist, indem junge Handwerksgesellen <i>zu einem anderen Meister</i> zogen, <i>von einem Ort zum anderen</i>, in der Absicht, überall etwas Neues zu erlernen („Salzburger Tagblatt“/ST, vom 12.12.1946). Diese Wanderschaft, die rund 10 Jahre lang währte, sollte ihn nicht nur durch Österreich und Deutschland, sondern auch nach Frankreich, in die Schweiz, nach Italien und tief in den Balkan führen. Im Alter von etwa 40 Jahren kam er dann, <i>reich an neuen Kenntnissen</i> („Vorarlberger Volksblatt“/VV vom 26.11.1927), in die Heimat zurück, wurde in Partschins sesshaft und heiratete am 29. April 1862 die um 6 Jahre ältere Anna Steidl, Tochter eines Zimmermanns, und übernahm in der Folge den <i>schwiegerväterlichen Besitz</i> (NWT/21.7.1932).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812837_image" /></div> <BR /><BR /><b>Ein tüftlerischer Perfektionist</b><BR /><BR />Um leben zu können übte er fortan den Beruf des Zimmermanns aus, als tüftlerischer Perfektionist jedoch verbohrte er sich in seiner Freizeit zusehends in die Welt anspruchsvoller Bastelei und entwickelte so allmählich die Idee, einen mechanischen Schreibapparat zu konstruieren. Was ihn auf diesen Gedanken gebracht haben könnte? <BR /><BR />Darüber haben in späteren Jahren sehr viele Journalisten, Historiker und Kulturschaffende nachgedacht und ihre Ansichten in hauptsächlich österreichischen Medien kundgetan, ohne allerdings zu erschöpfenden Ergebnissen gekommen zu sein. Wie z.B. Fritz Kapfhammer, der die These vertrat, Mitterhofer könnte vielleicht <i>auf seiner Reise durch Europa eine der kunstvollen aber unpraktischen Schreibmaschinen gesehen</i> haben, die zu den z.T. illustren Persönlichkeiten von oben einen Bezug gehabt haben könnten, wodurch <i>die Anregung, eine bessere</i> zu bauen, entstanden sein könnte (ÖZ/26.9.1946). <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812840_image" /></div> <BR />Wie immer auch: Mitterhofer machte sich an die Arbeit und präsentierte nach mehreren Leerläufen 1864 <i>das erste brauchbare Modell einer Schreibmaschine. Sie war aus Holz gemacht; die Hebelgelenke bestanden aus Leder und die Federungen waren Drähte und Saiten.</i> (ÖZ/26.9.1946). Ihr Meister war damit aber nicht zufrieden, denn er erkannte sehr rasch, wie sich das NWT am 21.7.1932 ausdrücken sollte, dass <i>das Schreiben auf diesem plumpen, im wahrsten Sinne des Wortes ungehobelten Apparat … noch sehr langsam von statten</i> ging, sodass man im Schreiben mit d<i>er Feder rascher</i> vorankommen würde. <BR /><BR />Mitterhofer ließ sich jedoch nicht beirren, sondern nahm sofort den Bau eines neuen optimierten Apparates in Angriff, was dauern sollte, zwei Jahre später aber erreicht war. Dieses Modell erwies sich im Vergleich zum ersten als <i>sehr sorgfältig ausgeführt</i> und <i>bedeutend verbessert</i>, auch war d<i>ie Schrift … bereits klar und deutlich.</i><h3> Zu Fuß nach Wien – ein Achtungserfolg</h3>Bei seinen Landsleuten erging es ihm so, wie es vielen außergewöhnlichen Menschen in verwandten Zusammenhängen ergangen ist und ergeht: sie <i>verlachten Mitterhofer</i> und <i>hatten kein Verständnis für solche `Spielereien´.</i> Es gab aber auch Leute, die Mitterhofer und seine Arbeit ernst nahmen, beispielsweise der Dekan von Meran, Anton Santner, der ihn seit geraumer Zeit ideell und substanziell unterstützte – das „Salzburger Volksblatt“/SV vom 23.6.1923 bezeichnete Santner als Mitterhofers <i>Geldmann und Protektor</i> – , und der die Meinung vertrat, Mitterhofer <i>müsse den Apparat dem Kaiser in Wien zeigen</i> (NWT/14.8.1942). <BR /><BR />Was Mitterhofer zweifellos beflügelte, und so verließ er im Herbst 1866, mit seinem Schreibmaschinenmodell auf dem Rücken, Partschins in Richtung kaiserliche Haupt- und Residenzstadt. Zu Fuß, denn die nötigen Geldmittel zur Benutzung der Postkutsche und der Eisenbahn, die es zu dieser Zeit abschnittsweise bereits gegeben hat, hatte er nicht. Mit im Gepäck hatte er auch ein angeblich von Anton Santner aufgesetztes <i>`untertänigstes Bittgesuch´, … in dem er den Kaiser um Unterstützung und Förderung seiner Pläne bat</i> (NWT/26.9.1946). Im Dezember erreichte er sein Ziel, wo er in der Liechtensteinstraße 72 ein Quartier bezog. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812843_image" /></div> <BR />Es trat ein, was er sich erhofft hatte: <i>Er fand Erhörung seiner Bitte. Der Kaiser beauftragte das k. k. Handelsministerium mit der weiteren `Beamtenbehandlung´. Das Ministerium forderte vom Rektorate des k. k. Polytechnischen Instituts (heute Technische Hochschule) am 18. Dezember 1866 ein Gutachten über das vorgelegte Modell</i>, das zum 25. Jänner 1867 erstellt wurde. Darin heißt es:<BR /><BR /><BR /><i>Der in Rede stehende Schreibapparat enthält eine Anzahl Tasten, durch deren Niederdrücken eingeschwärzte Lettern gehoben und gegen ein um eine sich regelmäßig bewegende Walze gewickeltes Papier angedrückt werden, so dass das zu Schreibende unmittelbar in Druckschrift erscheint. Die Gesamterkenntnis der begutachtenden Herren war aber unerfreulich. Sie lautete: Eine eigentliche Anwendung eines Schreibapparates dieser Art sei aber nicht zu erwarten, indem zur Behandlung desselben, selbst wenn mit sehr gemäßigter Geschwindigkeit gearbeitet werden soll, eine nicht geringe und fortgesetzte Übung erforderlich ist und selbst bei ausgebildeter Fertigkeit niemals dieselbe Geschwindigkeit und Sicherheit wie beim gewöhnlichen Schreiben erreicht werden dürfte“ (Rudolf Granichstaedten-Czerva in der WIZ vom 19.3.1922/13).</i><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812846_image" /></div> <BR /><i>Mit diesem kurzsichtigen Urteil verkannte die Prüfungskommission … völlig die Absichten Peter Mitterhofers, denn dieser war sich ja völlig darüber im klaren, dass die Schreibmaschine noch nicht vollkommen war. Er hatte sich aber gerade aus seiner Not heraus an den Kaiser, bzw. an diese Prüfungskommission gewandt, damit sie auf ihn aufmerksam und ihn in seiner Arbeit durch finanzielle Hilfe unterstützen würden („Innsbrucker Nachrichten“/IN vom 7.2.1942).</i><BR /><BR />Ende Februar 1867 erhielt Mitterhofer trotzdem eine finanzielle Unterstützung, 200 Gulden, die er größtenteils jedoch dazu benötigte, <i>die Schulden seines Wiener Aufenthaltes (zu) begleichen.</i> Dann begab er sich wieder nach Hause und wandte sich dort der <i>Konstruktion eines neuen vervollkommneten Modells zu</i> (VV/25.11.1927). Im Vergleich zu den bisherigen zwei Modellen noch weiter verfeinert, reiste er im Jänner 1870 mit seinem in dreijähriger Arbeit fertiggestellten dritten Modell abermals nach Wien, wo er neuerdings eine Unterstützung – diesmal 150 Gulden – erfuhr, wo ihm im Übrigen aber die <i>Grenze seiner Leistungsfähigkeit</i> deutlich aufgezeigt wurde (NWT/20.9.1946). <BR /><BR />Anstatt nämlich <i>nach einigen kleinen Verbesserungen an die serienweise Herstellung von Schreibmaschinen zu schreiten</i>, was bei <i>dem damaligen hohen Stand der metallverarbeitenden Industrie Österreichs … durchaus möglich gewesen wäre, wurde diese dritte Schreibmaschine Mitterhofers, …, wie sein zweites Modell, der Sammlung des polytechnischen Institutes</i> überlassen, wo sie verstaubte oder, wie sich Wilhelm Jarosch im Jahre 1924 einmal ausdrückte, <i>einen Begräbnisplatz … erreichte</i>. Dies nicht zuletzt deshalb, weil <i>Finanzleute, die Mitterhofer … zu gewinnen suchte, ob ihrer sehr kurzsichtigen Art nicht das Risiko eines … `gewagten Experiments´ übernehmen wollten</i> (ÖZ/26.9.1946).<BR /><BR /><BR />Allerdings war im Polytechnikum ein Amerikaner namens Carlos (Charles) Glidden auf die zur Schau gestellten Mitterhofer'schen Modelle aufmerksam geworden. Er besah sie und erfasste sofort ihre Bedeutung für die Zukunft, weshalb er ihren Mechanismus genaustens studierte und (ab)zeichnete. In die USA zurückgekehrt, nahm er mit der Buchdruckerei C. Lathom Sholes Kontakt auf und brachte recht bald in Verbindung mit Samuel W. Soule unter der Bezeichnung „Sholes and Glidden typewriter“ eine Schreibmaschine heraus, die dem zweiten Modell Mitterhofers sehr stark ähnelte. Rasch übertrug Glidden der Waffenfabrik Remington die serienmäßige Herstellung dieses seines patentierten Modells, die dieses unter dem Markennamen „Remington standard type writer“ ab Ende 1867 in den Handel brachte. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812849_image" /></div> <h3> … ein trauriges Erfinderschicksal (Radio Wien am 22.3.1929)</h3>Derweil verbitterte Peter Mitterhofer in Partschins und fristete mit seiner Frau – die Ehe blieb kinderlos – ein Leben am Existenzminimum, während in den USA <i>bald Tausende von Schreibmaschinen erzeugt wurden, die in ihren technischen Grundzügen der Erfindung Mitterhofers fast aufs Haar glichen.</i> Mitterhofer hatte davon Kenntnis und vergrämte zusehends. <i>Während in zahlreichen Schreibstuben immer mehr Schreibmaschinen klapperten, und während Schreibmaschinenfabriken an ihren Erzeugnissen nicht kleine Gewinne erzielten, blieb der Erfinder der Schreibmaschine, Peter Mitterhofer, ein kleiner Handwerksmann, arm an materiellen Gütern</i> und a<i>rm an äußeren Ehren und Erfolgen</i> (IN/24.12.1937).<BR /><BR /><BR />Etwas mehr als 17 Monate nach dem Tod seiner Frau (+16.3.1891) starb am 27. August 1893 auch er, an den Folgen einer Lungenentzündung, und wurde an der Längsmauer der Pfarrkirche beigesetzt. Alsbald breitete sich Vergessenheit über ihn, bis einige Jahrzehnte später geschichtsbewußte Kreise die Erinnerung an ihn belebten und keine Mühe scheuten, Mitterhofer als den eigentlichen Erfinder der Schreibmaschine in den Brennpunkt des Geschehens zu rücken. <BR /><BR />Einer der ersten, der diesbezüglich zu nennen ist, war der Arzt Franz Innerhofer vom Stadtmuseum Meran, der ab 1908 den <i>verwischten Spuren Mitterhofers</i> nachging; seitdem wusste <i>wenigstens ein kleiner Kreis von Fachgelehrten, welchen Geist Österreich mit dem seltsamen Zimmermann aus Partschins verloren hatte</i> (NWT 21.6.1932). <BR /><BR />Durch Zufall kam dann bei Aufräumarbeiten im Herbst 1911 <i>in einem Geheimfache hinter der Holzwand einer düsteren Dachkammer im Mitterhoferschen Hause</i> sein erstes Modell von 1864 zum Vorschein, das der Besitzer des Hauses <i>an den Meraner Großkaufmann Jakob Oettl</i> abtrat, dem es im Jahr 1913 ein Amerikaner um viel Geld abkaufen wollte, was Oettl jedoch ablehnte. Granichstaedten-Czerva vermutete in diesem Zusammenhang, dass es die Absicht dieses Amerikaners gewesen sein könnte, dieses Modell zu erwerben, um es vernichten, <i>um so alle Zweifel an der Priorität der späteren amerikanischen Erfindung aus der Welt (zu) schaffen</i> (WIZ 19.3.1922/13). <BR /><BR />Granichstaedten-Czerva befasste sich akribisch genau aber auch mit der Vergangenheit Mitterhofers – er ließ in den frühen 1920er Jahren im Friedhof von Partschins das mittlerweile eingeebnete Grab Mitterhofers genau verorten und setzte in der Folge auf seine Initiative einen Grabstein – <i>und es gelang ihm, Originalakten über Peter Mitterhofer im Haus-, Hof- und Staatsarchive in Wien aufzufinden</i> und festzustellen, dass sich Kaiser Franz Joseph persönlich <i>für den biederen Tiroler interessiert(e), denn die Akten weisen zahlreiche Bleistiftnotizen von der Hand des Kaisers auf.</i> Noch für Juli 1924 war dann auch aus der Feder von Granichstaedten-Czerva eine <i>aus¬ührliche Biographie Mitterhofers</i> angekündigt, <i>welche die gesamten Akten der Ka¬binettskanzlei und des Handelsministeriums in wortgetreuer Abschrift enthalten würden</i> (TA/7.1.1924).<BR /><BR />So rückte Mitterhofer spät, aber doch nicht zu spät, in jene Position historischer Darstellung, die ihm ob seiner Verdienste gebührt. Unzweifelhaft steht fest, dass <i>er der unbestrittene Erfinder der Schreibmaschine</i> (VV/26.11.1927), der eigentliche Vater und Erfinder der ersten brauchbaren Schreibmaschine (TA/16.7.1937), ist, eine Feststellung, der die Amerikaner <i>bis heute nicht widersprochen</i> haben (SV/23.6.1926).<BR /><BR />Mitterhofers Gedenken ist heutzutage ansehnlich. In Partschins existiert ein weltweit einzigartiges Schreibmaschinenmuseum, das wohl nie entstanden wäre, wenn es Peter Mitterhofer nicht gegeben hätte, und das nach ihm benannt ist. Desgleichen beherrscht eine vom ortsansässig gewesenen Schnalser Künstler Friedrich Gurschler geschaffene mächtige Bronzebüste Mitterhofers das Eingangsrevier zu diesem Museum und trägt auch die örtliche Mittelschule Mitterhofers Namen. In einigen Südtiroler Gemeinden, darunter in Bozen und Meran, gibt es auch je eine „Peter-Mitterhofer“-Straße. Desgleichen können Mitterhofers originale Schreibmaschinen-Modelle in einschlägigen Museen in Meran, Innsbruck und Wien betrachtet werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="812852_image" /></div> <BR />Auch wurden in den 1920er/1930er Jahren in Innsbruck und in Wien Stelen im Gedenken an Mitterhofer enthüllt, von denen allerdings jene in Innsbruck nicht mehr vorhanden ist, zumindest nicht an ausgewiesener Stelle – allerdings gibt es am Haus Nr. 17 in der Höttinger-Gasse eine Mitterhofer-Gedenktafel – , wogegen jene des renommierten italienischen Bildhauer M.A. Giuseppe Petrucci, die er für die Fassade des Hauses der Wiener Mechatronikerinnung in der Gumpendorferstraße geschaffen hat, an prominenter Stelle in Verbindung mit Josef Madersperger und Josef Ressel die Straßenszene nachhaltig belebt. Auch gibt es in Wien 21/Floridsdorf eine Peter-Mitterhofer-Straße, genauso wie in Innsbruck/Reichenau und in anderen Orten Nordtirols und Österreichs (z.B. in Absam, Wörgl, Wels, Tulln, Hohenems, Amstetten, Klagenfurt), aber auch in München/Laim.<BR /><BR />Radio Wien setzte Peter Mitterhofer sehr früh schon ein akustisches Denkmal, indem es im schriftlichen Vorspann zu einem am 11. August 1930 ausgestrahlten Vortrag von Erich Kurzel-Runtscheiner vom Technischen Museum verlautbarte, dass Mitterhofer <i>mit genialer Intuition mehrere Schreibapparate schuf, die in ihrem Gesamtaufbaue die Konstruktion der neuzeitigen Schreibmaschinen vorwegnahmen, was heute noch das Staunen aller Sachkundigen errege( ). (</i>„Radio-Wien“ vom 8.8.1930).<BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />