Dienstag, 27. März 2018

Eine Unterschrift als Finderlohn

Einer Bruneckerin, die in Wien arbeitet, wird die Handtasche samt Geldbeutel gestohlen. Als sich kurze Zeit später ein junger Mann bei ihr meldet, um die auf der Straße gefundene Brieftasche zurückzugeben, verlangt er als Finderlohn nicht etwa Geld, sondern eine Unterschrift für eine wichtige Initiative: Das Minority SafePack.

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„Vergangenen Dienstag wurde mir in einem Restaurant in Wien während der Mittagspause meine Handtasche mit meinem Geldbeutel drin gestohlen“, erzählt Hannah Pedevilla. 

Am späten Nachmittag dann die große Erleichterung: „Ein junger Mann hatte meinen Geldbeutel auf der Straße gefunden – inklusive aller Dokumente und Fotos. Nur das Bargeld und die Bankomatkarten waren weg“, schildert Pedevilla.

„Als ich ihm sagte, dass ich ihm ohne Geld leider nichts zum Dank geben könne, meinte er nur: ‚Ich habe gesehen, dass du aus Südtirol kommst. Ich möchte, dass du dir die Initiative Minority SafePack anschaust und sie mit einer Unterschrift unterstützt.“

Der junge Mann ist deutschsprachiger Kroate, lebt seit einigen Jahren in Wien und engagiert sich hier politisch – hauptsächlich für sprachliche Minderheiten.

Unterschreiben auch Sie!

rom

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol