Freitag, 25. November 2016

Ende November und von Winter keine Spur

Nächste Woche beginnt aus meteorologischer Sicht der Winter. Doch von Winter keine Spur. Auf Südtirols Bergen liegt meist nur wenig Schnee. Trotzdem heißt es: aufpassen.

Gute Nachricht für Winterliebhaber: In der Nacht auf Samstag soll etwas Schnee rieseln. Die schlechte: Große Mengen sind nicht zu erwarten.
Badge Local
Gute Nachricht für Winterliebhaber: In der Nacht auf Samstag soll etwas Schnee rieseln. Die schlechte: Große Mengen sind nicht zu erwarten.

Als Winterbeginn haben die meisten wohl den 21. Dezember abgespeichert. Das stimmt auch – wenn man den kalendarischen Winteranfang meint. Betrachtet man das Ganze aus meteorologischer Sicht, so beginnt die kalte Jahreszeit bereits drei Wochen früher: am 1. Dezember – also nächste Woche.

Doch von Winter und Schnee ist derzeit nicht viel zu sehen. Am meisten Schnee gibt’s derzeit in der Zone rund ums Timmelsjoch. „Dort hat es mit der anhaltenden Südströmung dieser Woche einiges an Niederschlag gegeben“, heißt es im aktuellen Lawinenlagebericht vom Freitag. Mit dem teils stürmischen Wind wurde der Schnee aber umfangreich verfrachtet, im hochalpinen Gelände ist dieser Triebschnee zum Teil störungsanfällig.

Schneedeckenuntersuchungen auf Gletschern haben laut Lawinenwarndienst das schlechte Schneedeckenfundament aus kantigen Kristallen bestätigt. Die Tendenz zur Bruchfortpflanzung sei jedoch gering.

Unterhalb von 2500 Metern „sehr wenig Schnee“

„Unterhalb von 2500 Metern liegt sehr wenig Schnee, am wenigsten in den Dolomiten, kaum Schnee liegt in den Nonsberger Alpen“, heißt es im Bericht. „Dieser Schnee ist häufig feucht oder nass. In der Nacht auf Samstag kommt auf den Bergen etwas Neuschnee dazu.“ Mehr als ein paar Zentimeter – maximal 10 Zentimeter – seien allerdings nicht zu erwarten. Es werde deutlich kälter. Die Schneefallgrenze liege bei 2000 Metern.

stol

stol