Montag, 22. Mai 2017

Entwarnung: Kein Sprengstoff in SPD-Parteizentrale

Entwarnung bei der SPD: Ein verdächtiger Gegenstand in der Poststelle der Parteizentrale deutschen Sozialdemokraten in der Hauptstadt Berlin hat sich nach Angaben der Polizei als ungefährlich herausgestellt. Nach etwa 90 Minuten konnten die versammelte Parteispitze und zahlreiche Mitarbeiter am Montag in das zuvor geräumte Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg zurückkehren.

Der verdächtige Gegenstand, der in der SPD-Parteizentrale am Montag gefunden wurde, entpuppte sich als ungefährlich.
Der verdächtige Gegenstand, der in der SPD-Parteizentrale am Montag gefunden wurde, entpuppte sich als ungefährlich. - Foto: © APA/AFP

Ein Polizeisprecher sagte, bei dem in der Poststelle sichergestellten Gegenstand habe es sich um eine Art selbstgebaute hölzerne Truhe gehandelt, die wie eine Spendenbox ausgesehen habe. Nach einer ersten Röntgenaufnahme sei die Polizei alarmiert gewesen: „Es sah so aus, als wenn in der Tat ein paar Drähte herausragen würden“, sagte der Polizeisprecher.

„Es habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden“

Nach weiteren Untersuchungen sei klar geworden, dass keine Gefahr für das Gebäude oder Menschen bestanden habe. Ob es sich um einen Scherz gehandelt hat, müssten die weiteren Ermittlungen zeigen.

SPD- Spitzengenossen wie Fraktionschef Thomas Oppermann, Generalsekretärin Katarina Barley, Arbeitsministerin Andrea Nahles und Familienministerin Manuela Schwesig harrten während der Räumung auf dem Gehsteig aus. Die Polizei sperrte das Gebäude weiträumig ab. Im Willy-Brandt-Haus waren Warnsirenen zu hören.

apa/dpa

stol