Freitag, 21. Februar 2020

Erfolgreiche Suchaktion in Toblach

Am Donnerstagabend ist der Bergrettungsdienst Hochpustertal zu einer nächtlichen Suchaktion ausgerückt.

Die Bergretter fanden die Frau gegen 21.45 Uhr auf einem Seitenweg des Römerweges in Toblach.
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Die Bergretter fanden die Frau gegen 21.45 Uhr auf einem Seitenweg des Römerweges in Toblach. - Foto: © BRD Hochpustertal
Eine Frau aus Triest hatte bei der Landesnotrufzentrale telefonisch um Hilfe gebeten. Allerdings konnte sie ihre Position nicht mehr durchgeben, da der Akku ihres Funktelefons leer war.

Eine Peilung des Telefons hatte dann ergeben, dass sie sich in Gsies befinden könnte. Die Landesnotrufzentrale alarmierte daraufhin den Bergrettungsdienst Hochpustertal gegen 18.30 Uhr. Aufgrund der hohen Toleranz der Peilung (8 Kilometer) starteten die Einsatzkräfte von Gsies aus in verschiedene Richtungen um mehrere Wanderwege abzusuchen.

Glücklicherweise konnte die Frau doch noch eine Kurznachricht versenden, wo sie angab, dass sie sich auf dem Römerweg in Toblach befinde. Dies Information engte nun das Suchgebiet erheblich ein.

Daraufhin wurde auch der Landesrettungshubschrauber Pelikan 2 zur Unterstützung gerufen. In einem Nachtflug wurde mit einer Wärmebildkamera nach der Frau gesucht.

Die Bergretter fanden dann die Frau gegen 21.45 Uhr auf einem Seitenweg des Römerweges. Die Frau war glücklicherweise unverletzt, leicht unterkühlt und erschöpft, konnte aber ohne Probleme geborgen werden.

Im Einsatz standen neben dem Bergrettungsdienst Hochpustertal, der Landesrettungshubschrauber Pelikan 2, die Feuerwehren Toblach, Aufkirchen, St. Martin Gsies, die Polizei und die Carabinieri.

jot