Donnerstag, 22. Juli 2021

Erster Welttag der Großeltern und Senioren am Sonntag

Papst Franziskus hat für die katholische Kirche den „Welttag der Großeltern und Senioren“ eingeführt.

Am 25. Juli ist der 1. Welttag der Großeltern und Senioren.
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Am 25. Juli ist der 1. Welttag der Großeltern und Senioren. - Foto: © Diözese
Der neue Gedenktag, mit dem der Papst die Rolle älterer Menschen stärken möchte, wird jeweils am 4. Sonntag im Juli begangen und liegt damit in zeitlicher Nähe zum liturgischen Gedenktag für Joachim und Anna (26. Juli) liegen, den Eltern Marias und Großeltern Jesu. Erstmals wird der neue Welttag in diesem Jahr am 25. Juli gefeiert.





Der 1. Welttag der Großeltern und älteren Menschen ist von Papst Franziskus unter das Leitthema „Ich bin mit dir alle Tage“ gestellt worden. Anlässlich des Welttages richtet Bischof Ivo Muser einen herzlichen und liebevollen Dank an alle Großeltern und älteren Menschen: „Großmütter und Großväter sind das Bindeglied zwischen den verschiedenen Generationen, sie geben ihre große Lebens- und Glaubenserfahrung an die Jungen weiter. Deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen mit ihnen in einen ständigen Dialog treten“.

Ältere Generation kann Jungen helfen, die Krise zu meistern

Diese enge Verbindung, so der Bischof weiter, „ist derzeit umso wichtiger, um aus der Corona-Krise herauszukommen. Die Erfahrung der älteren Generationen kann jungen Menschen helfen, das Leben mit jener Portion Hoffnung, Weisheit und Besonnenheit anzupacken, die nötig ist, um gute Entscheidungen zu treffen, auch wenn die äußeren Umstände - wie in dieser historischen Gesundheitskrise - widrig sind.“

In diesem Zusammenhang bekräftigt Bischof Muser seine besondere Nähe zu den älteren Menschen, die wegen der Pandemie oft gezwungen waren und sind, allein und weit weg von ihren Familien, von Besuchen und Umarmungen zu bleiben.

„Lasst eure Großeltern nicht allein“

Der Bischof lädt die jungen Menschen ein, an sie zu denken: „Lasst diese Großeltern nicht allein. Ruft sie an, hört ihnen zu, schickt ihnen eine Nachricht und - wenn möglich – besucht sie, unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. Wenn eure Großeltern schon gestorben sind, dann fragt eure Eltern, was sie euch von ihnen erzählen können. Es wäre auch schön, wenn ihr das Grab eurer Großeltern besucht, um dort eine Kerze zu entzünden oder eine Blume hinzustellen. Ihr könnt eure verstorbenen Großeltern auch um ihre Hilfe und ihre Begleitung vom Himmel her bitten“, so Bischof Muser.

stol