Donnerstag, 10. Dezember 2020

Fahne hoch gegen Gewalt an Frauen und Kindern – ein sichtbares Zeichen

Das Südtiroler Kinderdorf setzt ein sichtbares Zeichen nach außen. Alleinerziehende Frauen und ihre Kinder, die im Haus Rainegg Schutz finden, möchten zum Anlass der internationalen Tage - Tag der Kinderrechte (20.11.), Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) und Tag der Menschenrechte (10.12.) eine Botschaft senden: eine Fahne mit starken Aussagen.

Die Bewohnerinnen waren sehr motiviert am Projekt „Fahne“ teilzunehmen und jede hatte sofort konkrete Ideen.
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Die Bewohnerinnen waren sehr motiviert am Projekt „Fahne“ teilzunehmen und jede hatte sofort konkrete Ideen. - Foto: © Südtiroler Kinderdorf
Die Mitarbeiterinnen von Haus Rainegg begleiteten den Gestaltungsprozess und schenkten den Frauen damit auf eine andere besondere Weise eine Stimme. Die Bewohnerinnen waren sehr motiviert am Projekt „Fahne“ teilzunehmen und jede hatte sofort konkrete Ideen. Ihre wichtigsten und bedeutsamsten Begriffe fanden somit einen Platz auf der Fahne und ihre Kinder ergänzten das Kunstwerk mit ihren Handabdrücken.



„Es braucht Mut für den ersten und wichtigsten Schritt“


Dadurch soll zum Ausdruck kommen, dass „jeder Mensch Respekt verdient hat“ und „Frauen stark sind“. Eine Bewohnerin betont, dass es „Mut braucht den ersten und wichtigsten Schritt zu wagen: raus aus der Gewaltsituation, meistens auch ohne zu wissen wie es weitergeht“. Die Fahne weht nun vor dem Haus Rainegg und trägt unter anderem die Worte „Mut“, „Powerful“ und „no violenza“ weiter.


stol