Freitag, 20. Januar 2017

Fall Chiku: Kassationsgericht weist Beschwerde ab

Das Kassationsgericht hat die Beschwerde wegen mutmaßlicher Verletzung des Sprachgebrauchs im Strafverfahren gegen Herbert Raich abgewiesen. Damit ist an Raichs Verurteilung wegen Haltens eines gefährlichen Tieres nicht mehr zu rütteln. Noch im Ermittlungsstadium ist die Abklärung der Umstände rund um den Tod des Servalkaters Chiku.

Noch im Ermittlungsstadium ist die Abklärung der Umstände rund um den Tod des Servalkaters Chiku.
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Noch im Ermittlungsstadium ist die Abklärung der Umstände rund um den Tod des Servalkaters Chiku. - Foto: © STOL

Raichs Verteidigung hatte beantragt, dass die Höchstrichter das Urteil gegen ihren Mandanten für nichtig erklären. Raich war im Oktober 2015 wegen Haltens eines gefährlichen Tieres zu einer bedingten Geldstrafe von 5500 Euro verurteilt worden.

Die Vorladung zum Gerichtsverfahren hatte nicht nur Raich selbst, sondern  auch seine Vertrauensanwälte  in Deutsch erhalten - obwohl man sich für Italienisch als Prozesssprache entschieden hatte, argumentierten die Rechtsanwälte Flavio Moccia und Angelo Polo.

Wenn die Kassationsrichter ihre Argumente für stichhaltig befunden hätten, hätte das Verfahren erster Instanz am Bozner Landesgericht annulliert und der Fall neu aufgerollt werden müssen.

D/rc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol